Gibson-Paradoxon (Gibson paradox)

Die Tatsache, dass eine auf Vermehrung der Geldmenge gerichtete Politik der Zentralbank nicht nur das Preisniveau gesamthaft erhöht, sondern unter Umständen auch den Zinssatz zum Anstieg bringen kann. Eine expansive Geldpolitik wird zwar kurzfristig zu einer Senkung der Zinsen führen. Aber bei erfolgreicher Ankurbelung der Nachfrage nach Krediten (on condition that it succeeds; dies vorausgesetzt) steigt in der Folge der Zinssatz dann an. – Siehe Geld, billiges, Geldpolitik, Niedrigzinspolitik, Nullzins, Tarnkappen-Politik.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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