Fiscal Drag (so auch im Deutschen gesagt; seltener mit Steuerdrift ins Deutsche übersetzt)

– Die dämpfende Wirkung auf die Wirtschaftstätigkeit, wenn der Staat zunehmend Mittel aus dem Marktsektor einer Volkswirtschaft abzieht. – Zustand in einer Volkswirtschaft, wenn der Staat, hauptsächlich wegen zu hoher Staatsverschuldung, seine Nachfrage nach Waren und Leistungen zurückfahren muss (a climate where there is little government spending to encourage growth in an economy; this occurs as a result of high deficits that require a reduction in public spending). – Kalte Progression (bracket creep): die Steuern nehmen auf inflationsbedingte Erhöhungen von Gewinn und Einkommen keine Rücksicht. Immer mehr Steuerpflichtige kommen dadurch aufgrund des Progressionstarifs in eine höhere Steuerklasse (tax thresholds are not adjusted for inflation, by this because of progressive taxation bringing about an automatic rise in tax revenues). – Siehe Crowding out, Fiskalquote, Lug-und-Trug These, Progression, kalte, Ricardo-Effekt, Staatsverschuldung, konsummindernde, Staatsverschuldung-Zins-Zusammenhang, Verschuldungsquote, öffentliche, Wagnersches Gesetz, Weginflationierung.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Sidebar