EZB (ECB)
Im engeren Sinne Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main und ihre Organe als Institution. – Im weiteren Sinne die Europäische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken der Mitgliedstaaten der EU, welche den EUR eingeführt haben. Wenn von der – praktischen – Politik der EZB die Rede ist, meint man den engeren Begriff. – Siehe Einwirkungsverbot, Euro, Europäisches Währungsinstitut, EZB-Sitzungsrhythmus, Geldverleiher letzter Instanz, Monetaristen, Sitzordnungsstreit, Strukturkonservativismus, Wirtschaftsregierung, europäische. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Oktober 2000, S. 51 ff. (Beziehung der EZB zu den Organen und Einrichtungen der EU). Zur allfälligen Verschlechterung des verfassungsrechtlichen Status der EZB vgl. Jahresbericht 2003 der EZB, S. 138 f., S. 173, Monatsbericht der EZB vom August 2004, S. 57 ff. (ausführliche Erörterung), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2009, S. 89 ff. (Veränderungen in der
Bilanz der EZB; Vergleiche zu anderen Zentralbanken; Übersichten), Monatsbericht der
EZB vom Januar 2010, S. 77 ff. (Verhältnis der EZB zu EU-Organen; Rechtsquellen; Beurteilung), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom März 2010, S. 50 (Rechtstellung der EZB im Lissabon-Vertrag), Jahresbericht 2011 der EZB, S. 170 f. (lehrbuchmässige Darstellung der Gremien und ihrer Aufgaben; Liste der Ausschüsse).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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