Exotikomanie (exoticomania)

In der älteren Finanzsprache gesagt für eine übertriebene und nüchtern, sachlich kaum zu rechtfertigende Vorliebe für Vermögensanlagen jeder Art im Ausland und besonders in ausländische Wertpapiere. – Nicht unter diesen Begriff fallen Auslandsanlagen infolge mangelnden Geldvertrauens oder aufgrund entsprechender Erwartungen ausgelöste Kapitalflucht. Wohl aber glaubt man nachweisen zu können, dass die in einer einflussreichen Gruppe vorherrschende Exotikomanie unter Umständen Kapitalflucht auslösen könnte. – Siehe Geldpsychologie, Home Bias, Finanzpsychologie, Nachahmung, informelle, Verzehnfacher, Vieleck, magisches.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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