Exchange Traded Commodities, ETCs (so auch im Deutschen gesagt)

Börsennotierte Wertpapiere, die eins zu eins am Verlauf des Preises eines – etwa: Getreide – oder mehrerer Rohstoffe gekoppelt sind. Der Begriff bezieht sich also, anders als es der Name vermuten lässt, auf begebene Titel. Wird der Emittent eines solchen Papiers insolvent, so droht dem Anleger der Verlust des angelegten Kapitals. – Edelmetall-ETCs sind häufig mit dem jeweiligen Metall – Gold, Silber, Platin – beim Emittenten physisch hinterlegt, so dass sich ein allfälliges Verlustrisiko in Grenzen hält. Zudem verfügen manche der auch bei Kleinanlegern beliebten Edelmetall-ETCs zusätzlich über eine Währungsabsicherung. Verschiebungen im Kurs vor allem zwischen USD und EUR werden dadurch grösstenteils aufgefangen. – Siehe Anleihe, indexgebundene, Edelmetall-Fonds, Emission, indexierte, Finanzialisierung, Indextracking, Indexfonds, Inflationsbonds, Rohstoff-Fonds.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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