Ertrag auch Erträgnis, in älteren Dokumenten oft Profizienz, Provenü und Provenienz (yield; return; revenue)

Die Menge der in Geld bewerteten produzierten Waren und Leistungen (Output) einer Periode; auch Leistung (efficiency, output) genannt. – Der in Geldeinheiten ausgedrückte Wertzuwachs, welcher innert einer Periode in einem Unternehmen anfällt und dem Wertverzehr (Aufwand) gegenübergestellt wird; dabei spielen die jeweils zugrundegelegten Berechnungsmethoden eine entscheidende Rolle. – Der Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital, in der älteren Literatur auch Profitrate genannt. – In der Landwirtschaft die Ernteeinfuhr pro Flächeneinheit (in Europa: je Hektar = hundert Ar = zehntausend Quadratmeter). – Siehe Aktiva-Produktivität, Basisgewinn, Dividendenrendite, Effizienz, Ergebnis, Erlös, Ertragswert, Gewinn, Greshamsches Gesetz, Kernerträge, Kosten, Payback, Rendite, Rentabilität, Run Rate, Verlust, Zitronenhandel. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2006, S. 58 f. (Vorbehalte gegenüber der Ermittlung des Ertrags in den Statistiken), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2009, S. 37 ff. (Ertragslage deutscher Institute während der letzten Jahre; viele Übersichten und in Fortschreibung den jeweiligen SeptemberBericht der Deutschen Bundesbank), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2010, S. 31 ff. (Ertragslage deutscher Unternehmen seit 2007; Übersichten; Bilanzkennziffern; S. 45: Hinweis auf lange Datenreihen) und aktualisierende Fortschreibung im jeweiligen Dezember-Bericht der Deutschen Bundesbank

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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