Einnahmequote, öffentliche (public revenues quota)

Die Einnahmen des Staates in Bezug zum Bruttoinlandprodukt. und nach bestimmten Regeln der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung – hier vor allem Steuern, Zuflüsse aus Regalien und Konzessionen, Vermögenserträge, Entgelte, Investitionseinnahmen, Sozialversicherungsabgaben – ermittelt. Je höher die Einnahmenquote, – desto enger ist der von den Marktkräften geordnete Teil der Volkswirtschaft, – desto stärker wird der Finanzsektor dadurch beeinträchtigt und – desto schwieriger wird die Aufgabe der Zentralbank, die Masstabeigenschaft des Geldes zu sichern. – Siehe Fiskalquote, Investitionsquote. – Vgl. entsprechende Zahlen für die Eurozone im Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets”, Rubrik “Öffentliche Finanzen” im jeweiligen Monatsbericht der EZB.
Einnehmerei (agency; lottery license shop; local tax office): Eine Bankfiliale (a place of business which forms a legally dependent part of a credit institution and which conducts directly all or some of the operations inherent in the business of credit institutions); in der Schweiz früher vor allem von Niederlassungen einer Kantonalbank an kleineren Plätzen gesagt. – Ein konzessioniertes Unternehmen, das Lose einer staatlichen Lottogesellschaft vertreibt (licensed lottery collector). – In älteren Dokumenten Bezeichnung für eine örtliche Steuerbehörde; auch Amtsschaffnerei, Kassen- und Rechnungsstelle oder Kollektur genannt.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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