Eigenemission (own issue)

Wertpapiere werden unmittelbar vom Ausgeber, also ohne Dazwischenschalten eines Emissionshauses, bei den Anlegern plaziert. Dies setzt voraus, dass der Emittent über eine entsprechend bemessene Plazierungskraft (adequate placing power) verfügt, sprich: die gewünschte Zahl von Investoren persönlich erreichen kann. Der Vorteil der Eigenemission liegt in den niedrigen Kosten, weil die – nicht geringen! – Vergütungen für die emissionsbegleitende Bank bzw. das Emissionskonsortium wegfallen. – Siehe Ausgabepreis, Begebung, Bezugspreis, Bookbuilding, Bought Deal, Daueremission, Emissions-Rendite, Endanleger.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
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