Credit Default Swap-Indizes (so auch im Deutschen gesagt)
Statistischer Messwert als Abbild der tatsächlich auf dem Markt vereinbarten Prämien bei CDS, untergliedert nach einzelnen Marktsegmenten. Seit Mitte 2004 gewann die Indexfamilie Dow Jones iTraxx an Bedeutung. Sie umfasst regionale und sektorale Subindizes. – Das US-Clearinghaus Depositary Trust & Clearing Corporation (DTCC) veröffentlicht regelmässig Zahlen zu etwa 1’000 CDSs. Dabei beziffert DTCC nicht nur das Volumen der offenen Kontrakte, sondern den tatsächlichen Saldo und damit das Risiko. – Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Prämien bei Credit Default Swaps (CDSs) die Rating-Einschätzungen der Agenturen oftmals vorwegnehmen. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2004, S. 46 f. (dort auch Übersicht der Indexwerte), Monatsbericht der EZB vom September 2005, S. 36 f. (Einfluss des Ratings auf CDS-Spreads), Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 26 f. (Schwankungen in den Prämien seit 2007), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom November 2011, S. 45 (Kreditausfallswap-Prämien seit 2007), Jahresbericht 2011 der BaFin, S. 33 (Kreditausfallswap-Prämien für deutsche Grossbanken seit 2008) sowie die Fortschreibung im jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Wirtschaftliches Umfeld”.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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