Chrisamgeld (godfather present)

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Früher in katholischen Gegenden vielfach – bei der Taufe eines Kindes oder – bei der Firmung (chrismation. confirmation: a Christian rite administered to baptised persons, regarded as a sacrament endowing gifts of the Holy Spirit and/or as a ceremony of admission to full communion with a church) des jungen Erwachsenen vom Paten (godfather; Götti, Göd, Gotel, Gevatter) geleistete Spende, oft eine Goldmünze. – Sowohl der Täufling (baptisand) als auch der Firmling (confirmee) wird bis heute in der Katholischen Kirche mit geweihtem Öl (Chrisam; chrism) gesalbt: von daher der Name. – Siehe Bettgeld, Gevattergeld.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Chrisamgeld (godfather present)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/chrisamgeld-godfather-present/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com