Bietungshöchstbetrag (maximum bid limit)

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Betragsmässige Obergrenze für Gebote von einzelnen Geschäftspartnern bei einer Tenderoperation. Für die EZB führt die Deutsche Bundesbank das Gebotsverfahren für deutsche Institute im Offenmarkt-TenderOperations-System (OMTOS) durch. Derzeit können um die 800 mit der Deutschen Bundesbank elektronisch vernetzte Banken in Deutschland über OMTOS Angebote abgeben. Dabei ist es grundsätzlich möglich, mehrere Summen zu unterschiedlichen Zinsen zu bieten. Wer den höchsten Zinssatz anbietet, der bekommt dann am meisten Geld zugeteilt. – Die EZB kann jedoch Bietungshöchstbeträge festsetzen, um unverhältnismässig hohe Gebote einzelner Geschäftspartner zu vermeiden. – Siehe Geldmarkt-Operationen, Höchstbietungsbetrag, Höchstbietungssatz, Tender, beschränkter, Tenderverfahren, Zinstender.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Bietungshöchstbetrag (maximum bid limit)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/bietungshochstbetrag-maximum-bid-limit/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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