Belegschafts-Aktien (employee shares, employee stock options, workers shareholding)
An Mitarbeiter zu besonders günstigen Bedingungen ausgegebene Anteilscheine eines Unternehmens (a programme that enables employees to purchase shares of the firm’s common stock on a preferential basis). Weil hier in jedem Falle eine VermögensÜbertragung von der Aktiengesellschaft auf Firmenangehörige zu Lasten der “normalen” Aktionäre stattfindet, so gerieten Belegschafts-Aktien in das Blickfeld auch der Aufsichtsbehörden. Besonders die Vergütung von leitenden Mitarbeitern durch verschiedene, teilweise ausgeklügelte Modelle der Aktien-Übertragung – vor allem in Form von KaufOptionen, sog. executive stock options: a contract that grants the right to executives to buy a specified number of shares of the company’s stock at a guaranteed “strike price” for a period of time, usually several years – erschwert es Aussenstehenden, die tatsächliche Finanzlage und den Aktienkurs des Unternehmens genau einzuschätzen. – Siehe AktienOptionen, Fringe Benefits, Liberierung, Offenlegungspflicht, Vorstandsbezüge.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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