Weil das Baugewerbe – fast zwanzig Prozent der industriellen Wertschöpfung im Eurogebiet erwirtschaftet, – sehr vorleistungsintensiv (characterised by considerable advance inputs) und in einem auch – verhältnismässig stark konjunkturanfällig ist (is quite strongly susceptible to cyclical trends), so wird die Branche von der EZB im Rahmen des ZweiSäulen-Prinzips nach verschiedenen Gesichtspunkten – wie Auftragseingang, Produktion, Investitionen und Beschäftigung – laufend beobachtet. – Siehe Aktien, zyklische, Bauabschluss-Kreditzusage, Baufortschritts-Kredit, Bauinvestitionen, Baupreisindex, Bausparkassen, Immobilienpreise, Immobilienkredit-Beschränkung, Leerstandsquote, Mietrendite, Voranschlag, niedrig gehaltener, Wert, zyklischer, Zementgold, Zinseinfrierung. – Vgl. für Deutschland den Auftragseingang, untergliedert nach Sektoren, im Statistischen Teil des jeweiligen Monatsberichts der Deutschen Bundesbank, Rubrik “Konjunkturlage”; für die Eurozone im Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets”, Rubrik “Preise, Produktion, Nachfrage und Arbeitsmärkte” im jeweiligen Monatsbericht der EZB, Monatsbericht der EZB vom September 2005, S. 60 ff. (Bedeutung der Baubranche für die Wirtschaft im Euro-Währungsgebiet), Monatsbericht der EZB vom Februar 2007, S. 49 ff. (Entwicklung des Baugewerbes seit 1992 mit Übersichten), Monatsbericht der EZB vom März 2008, S. 82 ff. (Beschäftigung im Baugewerbe; Übersichten; Vergleiche), Monatsbericht der EZB vom Mai 2009, S. 66 ff. (Bauwirtschaft während der Finanzkrise; Finanzierungsprobleme, Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom November 2009, S. 55 (Produktion im Bauhauptgewerbe 2004 bis 2009), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2010, S. 49 ff. (Zyklen im Wohnungsmarkt; Übersichten; Literaturhinweise), Finanzstabilitätsbericht 2012, S. 55 ff. (Analyse des Marktes für Wohnimmobilien), Monatsbericht der EZB vom Mai 2013, S. 59 f. (Entwicklung der Preise für Wohneigentum im Eurogebiet seit 2000), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2013, S. 13 ff. (Markt für Wohnimmobilien in Deutschland; viele Übersichten).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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