Der Termingeschäften (Derivaten) jeweils zugrundeliegende Vermögensgegenstand. Dabei handelt es sich vor allem um Aktien, Zinstitel, Indizes, Devisen, Edelmetalle, Finanz-Derivate und börslich gehandelte Waren. Der Wert eines Derivates ist von dem jeweiligen Basiswert – manchmal neben Bezugsbasis und Hintergrundwert genannt – abhängig. – Seit etwa 2000 werden zunehmend auch Derivate auf Basiswerte gehandelt, bei denen die Bezugsbasis kein Vermögensgegenstand ist. Man spricht hier von alternativen Basiswerten (alternativ underlying instruments), wie beispielsweise Katastrophenrisiken oder Wetterrisiken. – Siehe Ausübungspreis, Backspread, Basket, Credit Default Swap, Derivategeschäfte-Clearingpflicht, Derivategeschäfte-Meldepflicht, Elastizität, ExpressZertifikat, Index-Zertifikat, Option, Regenbogen-Option, Spread, Tracker-Zertifikat, Wagen, Zertifikat. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2001, S. 34 ff., Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 188 f. (Manipulationen in der Praxis).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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