Von Banken emittiertes, als Schuldverpflichtung gestaltetes Wertpapier in der Regel mit festem Zinssatz. – Die Deutsche Bundesbank teilt die Bankverschuldverschreibungen ein in – Hypothekenpfandbriefe (mortgage Pfandbriefe; frühere Bezeichnung: Pfandbriefe), wozu auch Schiffspfandbriefe (ship mortgage Pfandbriefe) gezählt werden, – öffentliche Pfandbriefe (public Pfandbriefe; frühere Bezeichnung: Kommunalobligationen; communal bonds), – Schuldverschreibungen von Spezialkreditinstituten (debt securities issued by special purpose credit institutions; wie etwa der Deutschen Ausgleichsbank, der Deutschen Bau- und Bodenbank oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau) und – sonstige Bankschuldverschreibungen (other bank debt securities; wie von Banken begebene Inhaberschuldverschreibungen oder Commercial Papers). – Statistisch werden diese Emissionen zwar erfasst. Es existiert aber bis anhin für das Eurogebiet noch keine Abnehmer-Statistik. Ferners gibt es bis anhin keine Zuordnung in inländische und ausländische Halter. – Siehe Bank-Namensschuldverschreibung, Rückfluss-Stücke. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2005, S. 30 f. (in Bezug auf deutsche Banken) sowie das monatlich erscheinende Statistische Beiheft “Kapitalmarktstatistik” der Deutschen Bundesbank zum Absatz und Erwerb von Bankschuldverschreibungen in Deutschland, nach verschiedenen Gesichtspunkten aufgeschlüsselt, Monatsbericht der EZB vom November 2011, S. 82 ff. (Bankschuldverschreibungen im Refinanzierungsgefüge der Institute; Übersichten).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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