Bank Identifier Code, BIC (so auch im Deutschen gesagt)

International standardisierte Bankleitzahl, mit der ein Kreditinstitut weltweit eindeutig erkannt werden kann, früher auch SWIFT-Adresse genannt. Neben der IBAN wird auch die BIC für die voll elektronische Durchleitung (straight through processing) von grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrsaufträgen meistens benötigt. Der BIC besteht aus acht- bis elfstelligen Buchstaben- und Zahlenkombination. Sie kennzeichnet das Institut, das Land, den Standort und gegebenenfalls die Filiale. – Seit November 2009 müssen Banken in Deutschland bei Überweisungen nicht mehr prüfen, ob die Kontonummer zum Empfängername passt. Wohin eine Überweisung geht, richtet sich allein nach der Kontonummer. Ab August 2014 gilt das SEPA-Verfahren unbedingt. Nationale Plattformen für Überweisungen und Lastschriften dürfen ab da nicht mehr verwendet werden. – Siehe International Bank Account Number, Single European Payment Area, Zahlungsverkehrssysteme. – Vgl. Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 242 (Umsetzung der Zahlungsdienstrichtlinie der EU).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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