Eine zweijährlich veröffentlichte Studie des in London ansässigen Centre for the Study of Financial Innovation (CSFI) über die Einschätzungen und die Erwartungen der Finanzfachleute bei Banken und in der Industrie weltweit; sie beruht auf Befragungen von etwa 700 Experten (based on over 700 responses from 58 countries). Gefördert wird der Bericht von dem global agierenden Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen Pricewaterhouse Coopers. Die Berichte legen ihren Finger in offene Wunden und werden in der Finanzwelt aufmerksam beachtet. Im Tenor rügen die Berichte auch immer wieder die von den Befragten empfundene Überregulierung auf den Finanzmärkten; dies sei das grösste Risiko überhaupt und das teuerste Geschäft: Scharen von Fachjuristen müssen eingestellt werden, um die aufsichtsrechtlichen Bestimmungen – gar weltweit – zu entschlüsseln. Eine “regulatorische Pause” (regulatory break) wird immer wieder gefordert. – Siehe Anlegerschutz, Aufsicht, Aufsichtsvermeidung, AusschussWahn, Bafin-Umlage, Beaufsichtigung, vollständige, Fragmentierung, aufsichtliche, Führung, verbale, Geldverbrennung, Kompetenz-Konflikt, aufsichtsrechtlicher, Managed Bank, Moral Suasion, Peter-Regel, Regulierungsdruck, Regulierungswut, Straitjacking, Subsidiaritätsprinzip, Transparenzgrad.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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