Absorptionsfähigkeit (absorptive capacity)
In Bezug auf den Finanzmarkt das Vermögen der Nachfrager, angebotene Produkte in ihr Portfolio aufzunehmen. Übersteigt das Angebot an Titeln die Nachfrage der Anleger in grösserem Ausmass, so spricht man auch von einer Marktschwemme. – Um 1990 aufgekommene Bezeichnung für das Vermögen einer Entität und einer Bank im besonderen, neues Wissen von ausserhalb aufzunehmen und mit Kenntnissen aus dem täglichen Geschäftsbetrieb zu verschmelzen (the ability of a firm to recognise the importance of new information, assimilate it, and apply it to ongoing business operations), in diesem Sinne oft Innovationsaufnahmefähigkeit genannt. Auch in Bezug auf Zentralbanken und Aufsichtsbehörden spricht man häufig von Absorptionsfähigkeit; wiewohl es nicht an Kritik fehlt, dass hier manchmal zu viel des Guten (clearly too much) getan würde. – Siehe Centre of Excellence, Durchdrücken, European Supervisor Education Initiative, Forschung, Forschungsnetzwerk zur Inflationspersistenz und Preissetzungsverhalten, Forschungs-Partnerschaft, Internationales Forschungsforum zur Geldpolitik, Kompetenz-Zentrum, Research Coordination Committee.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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