Vorschläge, offene (open innovation)
In Bezug auf den Finanzsektor allgemein und Banken im besonderen Hinweise und Anregungen der Kunden zur Verbesserung der Dienstleistungen. Entsprechende Bemühungen werden häufig durch öffentliche Ausschreibung angeregt und mit dem Angebot einer Belohnung für eingereichte Empfehlungen verbunden. – Das Mittel der Open Innovation – so oft auch in der deutschen Fachliteratur bezeichnet – ergänzt in vielfältiger Weise das innerbetriebliche Vorschlagswesen und hat sowohl im Bereich der Konsumgüterherstellung als auch bei der Produktion von Investitionsgütern teilweise beachtliche Erfolge gebracht. – Bei Instituten in Deutschland wird dies freilich nach vielfacher Erfahrung bis anhin kaum genutzt. Denn hier weiss nämlich im Regelfall ja die Geschäftsleitung immer am allerbesten, was für die Kundschaft gut ist. Selbst auch Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter gelten vielenorts als Papierkorbfüller (material predestined for the waste-paper basket). – Siehe Bankbeamter, Behördenmanagement, bankliches, High Potential, Innovation, Kundennähe, McDonaldisation, Peter-Regel, Schalterhalle, Talentknappheit.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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