Übernahmerisiken (bank acquisition risks)

Bei der Übernahme einer Bank durch ein anderes Finanzinstitut treten erfahrungsgemäss zwei hauptsächlich Risiken auf. – Wie gut eine Bankbilanz wirklich ist, zeigt sich letztens immer nach dem Kauf. Erst wenn der Investor Herr über alle Zahlen ist, so kann er erkennen, welche Risiken darin versteckt sind. – Im gehobenen Finanzgeschäft kommt es ganz entscheidend auf den einzelnen Mitarbeiter an. Das gilt sowohl für die Betätigungen an den Märkten (market activities) als auch für die Betreuung vermögender Privatkunden. Empfinden diese Angestellten eine Übernahme als feindlich, so sind – wie sich immer wieder gezeigt hat – die Besten sehr rasch bei der Konkurrenz. – Es gilt daher, diese beiden wichtigen Risiko-Umstände vorab in einer Machbarkleitstudie möglichst genau abzuschätzen. – Siehe Bankbetriebsgrösse, optimale, Bankenfusionen, Due Diligence, Earn-out Klausel, Fusionen und Übernahmen, Gifttablette, Gigabank, Kaufpreis-(Teil)Stundung, Machbarkeitsstudie, Makkaroni-Abwehr, MaterialAdverse-Change-Klausel, Raider, Risiko, personelles, Tax Due Diligence, Totholz.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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