Global Player (so auch im Deutschen gesagt)
In Bezug auf Banken ein weltweit tätiges
Institut, das vor allem bei der Begebung von internationalen Anleihen, im DerivateGeschäft und in ihren Umsätzen mit Hedge-Fonds führend ist (an institute that operates in more than one country in a leading position). – Im Jahr 2006 zählte der Internationale Währungsfonds dazu achtzehn Unternehmen, nämlich: die ABN AMRO Bank N.V., zu 100 Prozent im Besitz des niederländischen Staates, Bank of America: diese wurde 2012 als die grösste Bank der Welt eingestuft, Barclays (Ende 2008 zu 12 Prozent im Besitz von Staatsfonds), Bear Stearns (im März 2008 von der Grossbank JP Morgan Chase übernommen), BNP Paribas, Citigroup (Ende 2008 zu 5,2 Prozent im Besitz von Staatsfonds), Crédit Agricole, Credit Suisse Group (Ende 2008 zu 2 Prozent im Besitz des Staatsfonds von Quatar, weitere internationale Investoren besassen Ende 2007 knapp 19 Prozent), Goldman Sachs, HSBC Holdings (eine Beteiligung hält hier der Staatsfonds von Dubai), ING Bank, JP Morgan Chase, Lehman Brothers, das Institut ist im Zuge der Finanzkrise im Herbst 2008 zusammengebrochen, Merrill Lynch (Ende 2008 zu 23,0 Prozent im Besitz von Staatsfonds), Morgan Stanley (Ende 2008 zu 9,9 Prozent im Besitz von Staatsfonds), Royal Bank of Scotland, Société Générale und Union Bank of Switzerland (eine Beteiligung an der UBS hält hier seit 2008 der Staatsfonds von Singapur). – Siehe Bankenaufsicht, europäische, Derivategeschäfte-Clearingpflicht, Derivategeschäfte-Meldepflicht, Finanzmarkt-Interdependenz, Sifi-Oligopol.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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