Fibonacci-Folge (Fibonacci numbers)
Eine Zahlenreihe, die mit 1 beginnt und die sich unendlich fortsetzen lässt. Jede Zahl der Reihe bildet sich ab der Eins dabei aus der Summe der beiden vorausgegangenen Zahlen. So entsteht die Abfolge 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144 usw. – Wie man leicht herausfinden kann, nähert sich das Ergebnis einer Division von zwei aufeinanderfolgenden Zahlen (etwa: 55 und 89) mit fortlaufender Reihe dem Wert 0,618. Der Quotient aus einer Zahl und der jeweils übernächsten -etwa: 34 und 89 – läuft dem Wert 0,382 zu. – Diese beiden Werte setzen manche Analysten an, um die denkbaren Schwankungsgrenzen (possible range of fluctuations) einer Papiers abzustecken, wobei jedoch unterschiedliche Zeitbezüge wie Börsensitzung, Woche, Monat oder Jahr zugrundegelegt werden. – Die Fibonacci-Folge – so benannt nach dem italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci, und von diesem 1202 in seinem “Liber Abaci” herangezogen, um das Wachstum einer Gruppe von Kaninchen zu bestimmen – ist zwar mathematisch richtig. Es wurde aber bisher noch kein einziges Mal schlüssig dargelegt, wieso sich Kursausschläge an einer Börse (price swings on an exchange) nach den beiden Begrenzungswerten der Fibonacci-Folge ausrichten müssten. – Siehe Analyst, AstroPrognose, Behavioural Finance, Finanzmarkt-Analyse, Formeln, finanzmathematische, Halloweenregel, Kalender-Effekt, Montags-Effekt, Sell-in-May-Effekt, Small-Cap-Effekt, Vorhersagetauglichkeit, Wechselkursverlauf, unerklärbarer.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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