Zentimetergeld (correct to an inch award, just on inch incentive)

Früher gesagt von einer Prämie an den Lokomotivführer (engine driver), welcher den an einen Zug angehängten Salonwagen eines Fürsten zentimetergenau (precisely down to the last centrimetre) an dem zum Empfang des Regenten ausgelegten roten Teppichs (red carpet) zum Stehen brachte. – Bis zur Zeit des Ersten Weltkriegs (1914-1918) reisten Landesfürsten über weitere Strecken mit einem eigens für sie gebauten Eisenbahnwagen (Salonwagen; palace car, parlour car). Das Zentimetergeld wurde in der Regel vom landesherrlichen Adjutanten (princely adjutant) aus der Hofschatulle des Landesherrn bei gelungener Anfahrt an den roten Teppich sofort ausbezahlt. – Siehe Handgeld, Trinkgeld.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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