Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, VGR (national accounting)
Die nach einem eigenen Regelwerk erfassten und bewerteten Ströme von Gütern (goods: Waren und Dienstleistungen) in einer Volkswirtschaft bzw. in einem Währungsgebiet. Für die Geldpolitik sind die jeweils erfassten Bestands- und Veränderungsgrössen gesamthaft von grosser Bedeutung, also nicht bloss die ausgewiesenen Finanzkonten. – Siehe Balance of Payments Manual, Bruttoinlandsprodukt, Lohnquote, Sektorkonten, Sozialprodukt, Volkseinkommen, Wertschöpfung. – Vgl. das Erfassungs-Muster und die jeweiligen (Quartals)Zahlen im Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets”, Rubrik “Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen für das Euro-Währungsgebiet”; hier auch ausführlich gegliedert in einzelne Konten; Monatsbericht der EZB vom November 2007, S. 84 ff. (die von der EZB veröffentlichte Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung für das Eurogebiet ist nicht gleich der Summe der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Euro-Länder), Monatsbericht der EZB vom Februar 2010, S. 103 ff. (Verbesserungen in der statistischen Erfassung und Zuordnung; wichtige Wirtschaftsindikatoren für das Eurogebiet), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom August 2011, S. 20 f. (VGR in den USA), Monatsbericht der EZB vom Januar 2012, S. 57 ff. (neue Systematik der Wirtschaftszweige in der VGR), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom August 2014, S. 60 f. (neue Grundsätze der statistischen Erfassung; Auswirkungen).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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