Transaktionskosten (transaction costs)
Auf dem Finanzmarkt allgemein die Summe aller Kosten, die bei einem Geschäft entstehen (all the costs of executing a financial transaction; these include brokerage commissions, fees for exercise and/or assignment, exchange fees, and margin interest). – Als Begriff aus den International Financial Reporting Standards (IFRS) sämtliche Ausgaben, welche bei Kauf oder Verkauf eines Vermögensgegenstandes anfallen. Grundsätzlich müssten solche Beträge bei der Ermittlung des Fair Value in jedem Fall berücksichtigt werden. Bis anhin sind aber je nach der Art des Vermögensgegenstandes verschiedene Regelungen vorgesehen. In der bezüglichen Fachliteratur werden die damit zusammenhängenden Fragen ausführlich erörtert. – Auf Finanzmärkten manchmal auch gesagt von dem Aufwand zur Minderung asymmetrischer Information. – Verzehr von Produktionsfaktoren, wie Leistungen von Bankmitarbeitern oder Dienste von Verrechnungs-Systemen, der beim Umtausch von einer Währung in eine andere entsteht (the costs of changing one currency into another). – Siehe Risikoanhebung, subjektive, Versicherungsunsicherheiten. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2008, S. 35 (sinkende Transaktionskosten im Sinne von in der Währungsunion).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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