Tragfähigkeit öffentlicher Finanzen (sustainability of public finance)
Das Vermögen der öffentlichen Haushalte (public budgets: Bund, Länder, Kommunen, Parafisci), alle Verbindlichkeiten im Zeitablauf zu bedienen. Bestehen Zweifel daran, so werden die Wirtschaftssubjekte durch entsprechende Handlungen – wie etwa kürzere Laufzeiten bei Darlehn, Verträge zur Absicherung der Folgen ausfallender staatlichen Leistungen – reagieren, was sich auf die Finanzmärkte in vielfältiger Weise niederschlägt. – Siehe Alterung, Anpassungs-Inflation, zwingende, Ausgabenquote, Europäischer Währungsfonds, HaushaltsTricks, Haushalts-Vorabstimmung, europäische, Nachhaltigkeit, Schattenstaat, Schuldenquote, Semester, europäisches, Staatsschulden-Rückführung, Stabilitäts- und Wachstumspakt, Steuerungsrahmen, Sozialstaat-Falle, Verfassungsartikel eins Wagnersches Gesetz. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Februar 2007, S. 65 ff. (Tragfähigkeit innert der EU), Monatsbericht der EZB vom Dezember 2009, S. 97 ff. (Tragfähigkeitsbericht der Europäischen Kommission 2009; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom März 2010, S. 96 ff. (Vorausschau bis 2028 im Eurogebiet; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Juli 2011, S. 31 ff. (Vorausschau bis 2020).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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