Tenu-Schlamper, Tenu-Schlampe (sloppily dressed person; Tenu = hier äusseres Aussehen, Daherkommen)

Im Jargon ein Kollege oder eine Kollegin, der/die allgemein ungepflegt und im besonderen nachlässig gekleidet ist. Der Ausdruck ist aus dem Schweizerdeutschen eingedrungen. – Indessen gilt es als Tatsache, dass in keinem Bereich der Wirtschaft die Mitarbeiter gepflegter auftreten und geschmackvoller angezogen sind als in Banken. Auf Personalschulungen wird auf das äussere Auftreten der Angestellten herkömmlicherweise besonderen Wert gelegt. Auch ist bekannt, dass in Arbeitszeugnissen aus dem Bankbereich auf diesen Umstand regelmässig eingegangen wird – was in anderen Wirtschaftszweigen unüblich ist. – Siehe Autonom agierende Einheit, Corporate Fashion, Dress Code, Druckbelegschaft, High Flyer, High Potential, Hot Spot, Infighting, Intangibels, Job-Hopper, Kollege Harzenmoser, Kontakt-Allergiker, Krokodil, LemonsProblem, Loch, schwarzes, Low Performer, Mailbomber, New Hire, Peter-Regel, Risiko, personelles, Schlafgeld, Selbstverwirklicher, Sitzheizung, Tauschsieder, Totholz, Underperformer, Umsatzbremse, Unfallflüchtling.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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