Sexschwarzgeld (sex black money, illicit earnings from prostitution)
Beträge, die für sexuelle Dienstleistungen ausserhalb des finanzamtlich erfassten Gewerbes ausgegeben werden (money spent in prostitution circles not filed by tax authorities) und die sich daher der statistischen Datenerhebung entziehen. Anbieter sind hier Einzelpersonen beiderlei Geschlechts, die entsprechende Dienste im Privathaushalt andienen. Über die Höhe dieser Umsätze gibt es sehr unterschiedliche Schätzungen. – Indessen scheint nachgewiesen, dass in Staaten, wo die Rechtsordnung Bordellbetriebe (brothel trade) zulässt, das Sexschwarzgeld eine eher untergeordnete Rolle spielt. Denn zugelassene und steuerzahlende Betriebe dieser Branche unternehmen einiges, um ausserhalb auftretende Privatanbieter auszuscheiden. Das geschieht unter anderem dadurch, dass beispielsweise stipendienbeziehende und als Callboy sich anbietende Studenten oder Sozialhilfe empfangende Callgirls den zuständigen Behörden zur Anzeige gebracht werden. – Siehe Enabler, Finanzdetektiv, Racheengel.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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