Schwarzgeld (dirty money)

Erträge aus der Schattenwirtschaft (black economy, shadow economy), nämlich allen ökonomischen Tätigkeiten, die nicht in der Statistik des Bruttoinlandsprodukts erscheinen (illegally-earned money, illegal income). – Vermögenswerte, deren Besitz aus rechtswidrigen Handlungen herrührt (criminal income; wie aus Bestechung oder aus Drogengeschäften). – Steuerrechtlich gesehen Einnahmen, die einer ordnungsgemässen Veranlagung vorenthalten wurden (untaxed revenues). – Soweit deutsche Staatsbürger Schwarzgeld-Konten im Ausland unterhalten, spürt diese der deutsche Geheimdienst (Bundesnachrichtendienst; Federal Intelligence Service) mit allen Mitteln auf, wie im Februar 2007 in Bezug auf das Fürstentum Lichtenstein geschehen. Auch von Kriminellen angebotene Datenträger mit Adressen von tatsächlichen und angeblichen Steuerhinterziehern (tax dodgers) kauften deutsche Behörden anfangs 2010 begierig auf. Der Schweiz wurde dabei in der Öffentlichkeit der Vorwurf gemacht, die Steuerhinterziehung (tax evasion) zu begünstigen. – Siehe Beobachtungsvermerk, Drogengeld, Geheimbuch, Geld, schmutziges, Geldwäsche, Helvetophobie, International Business Company, Kontenoffenlegung, Offshore Finanzplätze, Schutzgeld, Schweigegeld, Underground Banking.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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