Marktwirksamkeits-Annahme (market efficiency hypothesis)

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In Bezug auf den Finanzmarkt die Unterstellung, dass aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage in jedem Fall ein Preis bildet. – In der auf die Subprime-Krise folgenden Finanzkrise hat sich deutlich gezeigt, dass dies nicht durchgehend, nicht immer, nicht ausnahmslos der Fall sein muss. Es zeigte sich nämlich, dass auf einigen Teilmärkten bestimmte Finanzprodukte zu keinem Preis verkäuflich waren. – Als Folgerung daraus wurde vielfach gefordert, dass vor allem die für ausserbörsliche Märkte üblichen zweiseitigen Abmachungen durch regulierte Börsen abgelöst werden müssten. Inwieweit das zum einen praktisch durchführbar und zum anderen in Hinblick auf eine allfällige Krisenvermeidung zweckvoll wäre, bleibt bestritten. – Siehe Fair Value, Gegenpartei-Risiko, Gegenpartei, zentrale, Marktdisziplin, Marktfähigkeit, Marktkräfte, Markt-Makler, Wettbewerb.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Wirtschaftlichkeit

\[W=\frac{Ertrag}{Aufwand}\]

Das wertmäßige Verhältnis von betrieblicher Leistung und Mitteleinsatz messen.

Variablen: Ertrag bewertete Leistung; Aufwand bewerteter Güterverbrauch.

Anwendung: Für Effizienzbeurteilung; Werte über 1 zeigen einen positiven Überschuss.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Marktwirksamkeits-Annahme (market efficiency hypothesis)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/marktwirksamkeits-annahme-market-efficiency-hypothesis/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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