Zentralbank-Arbeitsgruppe für die Fälschungsbekämpfung (central bank counterfeit deterrence group, CBCDG)

Gremium aus derzeit dreissig Zentralbanken mit dem Ziel, Erfahrungen im Aufspüren von Falschgeld auszutauschen sowie Massnahmen zur Verhütung von Falschgeld zu prüfen und der Öffentlichkeit bekanntzugeben. Ein wissenschaftliches Institut arbeitete dem Gremium zu: das Internationale Forschungszentrum für Fälschungsprävention (international counterfeit deterrence centre, ICDC) mit Sitz in Basel. . Die CBCDG hat das sogenannte Counterfeit Deterrence System (CDS) entwickelt, um zu verhindern, dass Computer, andere Geräte sowie auch Software zur digitalen Bildbearbeitung verwendet werden, um Banknoten zu fälschen. Das System wurde von Hardware- und Softwareherstellern freiwillig übernommen (implementiert; implemented) und soll verunmöglichen, dass auf den genannten Wegen das Bild einer umlaufenden Banknote erfasst oder nachgebildet (reproduziert; replicated) werden kann. – Siehe Banknotenausschuss, Banknoten-Management, Banknoten-Wertbeschränkung, Brücke-Abneysches Phänomen, Chipkarte, Card Validation Code, Europäisches Forum zur Sicherheit von Massenzahlungen, Fälschungssicherung, Fenstergeld, Guilloche, Skimming, Super Notes, Umlaufsfähigkeit. – Vgl. Jahresbericht 2007 der EZB, S. 125.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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