Wertpapierbestände (investment portfolios)
Die Menge an Wertpapieren aller Art in den Händen der Wirtschaftssubjekte innert eines Gebiets. Für die Eurozone finden sich diese aufgeschlüsselt nach Besitzern, Arten und transaktionsbedingten Veränderungen im Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets”, Rubrik “Monetäre Entwicklungen, Banken und Investmentfonds”, Unterrubrik “Wertpapierbestände der MFIs” im jeweiligen Monatsbericht der EZB. In der Unterrubrik “Neuberwertung ausgewählter Bilanzpositionen der MFIs” auch Berichtigungsposten. – Die Wertpapierbestände der Banken sind nach verschiedenen Einteilungen in dem monatlich erscheinenden Heft “Bankenstatistik” der Deutschen Bundesbank, Rubrik “Banken (MFIs) in Deutschland”, Unterrubrik “Wertpapierbestände und Beteiligungen” ausgewiesen. – Nach IAS 39 müssen Wertpapiere je nach ihrem Verwendungszweck unterschiedlich bewertet werden. Wertpapiere, die zu Handelszwecken gehalten werden (for trading) sowie weiterveräusserbare Wertpapiere (available for sale) sind bei der Erstbewertung zu Anschaffungskosten (historical costs) mit Einschluss allfälliger Transaktionskosten anzusetzen. Bei der Folgebewertung ist der beizulegende Zeitwert zu bilanzieren. Wertpapiere, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden (held to maturity), sind zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten. – Siehe Anlagebuch, Finanzinstrumente, Zuordnung, Werthaltigkeits-Test, Wertpapiere, zur Veräusserung verfügbare..
Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/
