Wandelanleihe (convertible debenture)

Schuldverschreibung einer Aktiengesellschaft, die nach einer bestimmten Zeit auf Wunsch des Anlegers gegen eine Aktie der betreffenden Gesellschaft eingetauscht werden kann (bonds that may be converted at the request of their holder into shares of the issuing company; conversion is thus initiated by the investor). Der Käufer einer Wandelanleihe besitzt somit das Recht, von einer Gläubigerposition in die Stellung des Eigentümers zu wechseln. Diese Möglichkeit bezahlt der Investor durch eine niedrigere Verzinsung. – Der Emittent hat den Vorteil, niedrigere Zinsen zahlen zu müssen und Kapital zu erhalten. Der Investor hat die Gewissheit, zumindest den angelegten Nominalbetrag rückerstattet zu bekommen. – Solange die Anleihe nicht gewandelt ist, wird sie verzinst, wobei unterschiedliche Vertragsmöglichkeiten – laufend, thesaurierend, Kombination beider – offenstehen. – Siehe Aktienanleihe, Anleihe, Annuitätsanleihe, Convertible Arbitrage, Event-Driven Fund, Hedge-Fonds Strategien, Parität, Pay-in-Kind-Anleihe, Todesspirale, Umtausch-Anleihe, Verwässerung, Wandelanleihe, zwingende, Wandelprämie, Zwangswandelanleihe.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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