Wall-Street-Main-Street-Hypothese (Wall-Street-Main-Street hypothesis)

Die Meinung: was gut ist für die Wall Street – für die Marktverhältnisse an der Börse in Neuyork -, das ist auch für die Gesamtwirtschaft der USA von Vorteil. Einige dehnen dies sogar auf die Welt gesamthaft aus.. – Indessen hat sich gezeigt, dass diese Ansicht falsch ist. Denn es gab und gibt immer wieder auch an der Wall Street zu viele Fälle von Marktversagen. Eine asymmetrische Informationsverteilung zwischen Verkäufern und Käufern von Finanzprodukten macht die Käufer verletzlich gegenüber Missbrauch, wie besonders bei der Subprime-Krise offen zutage trat. Auch das Agency-Problem gilt es zu erkennen. Die Interessen der Broker an der Wall Street müssen nicht unbedingt mit denen der Bankmanager, der Kapitaleigner und der Anleger der “Main Street” übereinstimmen, und schon garnicht weltweit. – Siehe Main Street.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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