Strukturunsicherheit (structural uncertainty)
In Bezug auf die Geldpolitik meint damit die Tatsache, dass “wahre” Zusammenhänge zwischen – dem Preisniveau, – den geldpolitischen Massnahmen und – exogen Schocks, wie vor allem unerwartete Änderungen der Aussenhandelspreise, der Wechselkurse, neuer Technologien sowie politischinstitutionelle Rahmenbildungen weder genau erfasst noch gar vorausgeschätzt werden können. Zudem – ändern sich die Strukturbeziehungen zwischen exogenen Schocks, den geldpolitischen Massnahmen und den von der Zentralbank bezielten Grössen im Zeitablauf. – Diese Unsicherheit können auch empirische Modelle nicht aufheben, weil sie immer nur Gesetzmässigkeiten und Verhaltensweisen erfassen, die in einem vergangenen Zeitraum galten. – Siehe Anweisungen, geldpolitische, Ausrichtung, Feinsteuerung, Geldpolitik, vorausschauende, Datenunsicherheit, Erdölpreise, Hurrikan-Schocks, Modellunsicherheit, Risiko, systemisches, Schocks, strukturelle, Sparsamkeitsregel, Strukturumbruch, Strukturwandel, Trendprognosen, Verteilung, stabile. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2004, S. 15 ff., Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2013, S. 69 ff. (Werkstattbericht mit Darlegung der bei PrognoseModellen auftauchenden Fragen; Literaturhinweise).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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