Strukturwandel (structural change)
Wenn nicht anders definiert die Anteilsverschiebungen zwischen Sektoren und Branchen innert einer Volkswirtschaft über die Zeit hinweg. Weil damit auch Änderungen in den Finanzierungsströmen sowie im Aussenhandel und den entsprechenden Zahlungsströmen einhergehen, so wird der Strukturwandel auch von den Zentralbanken in ihrer Langfristanalyse beobachtet. – Siehe Balassa-Index, Forschungsquote, Importgehalt, Preissetzungsmacht, Service-Shift, Strukturumbruch, Subventionen, Unit-Value-Relation, Verkrustungen, strukturelle, Terms of Trade, Tertiarisierung, Wachstumsbeitrag, Wechselkurs, Zwei-Säulen-Prinzip. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 2007, S. 92 f. (strukturpolitische Massnahmen in ihren Wirkungen auf Produktivität und Beschäftigung), Monatsbericht der EZB vom Januar 2008, S. 81 ff. (strukturelle Verschiebungen im Eurogebiet), Monatsbericht der EZB vom April 2009, S. 63 ff. (strukturpolitische Vorrangigkeiten im Euro-Währungsgebiet: Aufzählung, Beurteilung; Literaturangaben).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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