Fanggeld (exterminating fee; reimbursement of prison expenses; fee for a call tracing device; head-hunting premium) In älteren Dokumenten die Zahlung an den Jäger, der schädigende Tiere zur Strecke bringt (exterminates damaging animals), Abschussgeld. – Früher eine Gebühr, die eine in Haft genommene Person für die Kosten der Unterkunft und Verpflegung (accomodation and catering) an den örtlichen Gefängnisverwalter (local prison guardian) zu zahlen hatte, auch Eisengeld, Eisergeld und Fängnisgeld genannt. Das Fanggeld war entweder von Angehörigen laufend zu bezahlen, oder es wurde dem Häftling nach dessen Entlassung als verzinsliche Forderung der Haftanstalt an ihn in Rechnung gestellt. – Die Gebühr, mit welcher der Inhaber eines Telephonanschlusses für eine Fangschaltung (interception circuit) seitens des Fernsprechanbieters (telephone company) belastet wird, in der Regel ein einmaliger Aktivierungsbetrag (activation amount) und ein Entgelt für jeden Überwachungstag (monitoring day). – Spöttisch auch gesagt für die Prämie, die ein Personalberater (personnel consultant) erhält – allgemein, wenn er einen Mitarbeiter findet und – im besonderen, wenn er Kaderleute bei Konkurrenzfirmen abwirbt – auch im Deutschen dann Headhunting genannt -, die möglichst auch ihr beim bisherigen Unternehmen erlangtes Wissen beim neuen Arbeitgeber einbringen. – Siehe Jagdgeld, Keichengeld, Schussgeld, Speisergeld.

– Früher eine Gebühr, die eine in Haft genommene Person für die Kosten der Unterkunft und Verpflegung (accomodation and catering) an den örtlichen Gefängnisverwalter (local prison guardian) zu zahlen hatte, auch Eisengeld, Eisergeld und Fängnisgeld genannt. Das Fanggeld war entweder von Angehörigen laufend zu bezahlen, oder es wurde dem Häftling nach dessen Entlassung als verzinsliche Forderung der Haftanstalt an ihn in Rechnung gestellt. – Die Gebühr, mit welcher der Inhaber eines Telephonanschlusses für eine Fangschaltung (interception circuit) seitens des Fernsprechanbieters (telephone company) belastet wird, in der Regel ein einmaliger Aktivierungsbetrag (activation amount) und ein Entgelt für jeden Überwachungstag (monitoring day). – Spöttisch auch gesagt für die Prämie, die ein Personalberater (personnel consultant) erhält – allgemein, wenn er einen Mitarbeiter findet und – im besonderen, wenn er Kaderleute bei Konkurrenzfirmen abwirbt – auch im Deutschen dann Headhunting genannt -, die möglichst auch ihr beim bisherigen Unternehmen erlangtes Wissen beim neuen Arbeitgeber einbringen. – Siehe Jagdgeld, Keichengeld, Schussgeld, Speisergeld.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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