Entflechtung (demerger; decartelisation; deconcentration)

Die Aufspaltung verschiedener Produktionsbereiche in einem Unternehmen – etwa: Düngemittel, Klebstoffe – in eigenständige Firmen, verbunden dann in der Regel mit dem Umtausch der Aktien der alten Gesellschaft in Aktien der neu entstandenen Unternehmen (the separation of several business divisions of a diversified group into distinct companies and the distribution of the shares of the new companies to shareholders in return for shares in the parent group). – Der Übergang einer durch Kartelle beherrschten Volkswirtschaft in eine Marktwirtschaft (the transition of a national economy from monopoly control by groups of large businesses, known as cartels, to a free market economy. This change rarely arises by market forces, and is generally the result of regulation by a governing body, as the economic restructuring of Germany after World War II). – Im besonderen auch die nach dem Zweiten Weltkrieg von den Besatzungsmächten 1947 verfügte Zerschlagung der deutschen Grossbanken in dreissig wenig leistungsfähige Regionalbanken. – Siehe Bankentflechtung, deutsche, Dezentralisations-Prinzip, Downsizing, Gigabank, Oktopus, Subsidiaritätsprinzip, Synergiepotentiale.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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