Wiener Initiative (Vienna Initiative)

Eine während der Finanzkrise im Frühjahr 2009 unter Führung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung ins Leben gerufene Koordinierungsabsprache. Der Inhalt der Vereinbarung bestand darin, in Schieflage geratene Institute in Osteuropa zu unterstützen. Die besonders in den osteuropäischen Krisenländern vertretenen Institute sagten in der freiwilligen Übereinkunft (voluntary agreement) zu, sich nicht aus den Ländern zurückzuziehen und darüber hinaus ihre dort gelegenen Töchter weiterhin mit Liquidität zu versorgen. Ziel dabei war es letztlich, den Bestand von Staatsanleihen dieser Länder in den Händen der Gläubiger möglichst unverändert zu halten. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom November 2012, S. 100 (die Wiener Initiative ermöglichte weithin eine weiche Landung).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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