Total Return Swap, TRS (so auch im Deutschen gesagt, seltener [undeutlich] Ertragstausch und Performance-Swap)
Allgemein der Tausch der aus einem Vermögensgegenstand – in der Regel aus einem Wertpapier – fliessenden laufenden Erträge gegen Zahlungen, die auf einen vertraglich ausgemachten Referenzzinssatz (reference rate) geleistet werden (payment of all cash flows generated by the asset in exchange for payments based on a reference rate such as EURIBOR). – Besondere Art eines Kreditderivats, welches das gesamte wirtschaftliche Risiko einer Kreditbeziehung zum Gegenstand hat. – Der Sicherungsnehmer (floating rate payer) tauscht dabei mit dem Sicherungsgeber (fixed rate payer) die Erträge aus einem Referenzaktivum sowie dessen Wertsteigerung gegen Zahlung eines hauptsächlich von der Bonität das Referenzaktivums abhängigen variablen Zinses periodisch aus. – Der Sicherungsgeber übernimmt neben dem Kreditrisiko des Referenzaktivums auch dessen Marktpreisrisiko. – In der Regel sind die Vertragspartner bei diesem Geschäft in verschiedenen Ländern bzw. Währungsräumen angesiedelt. – Siehe Kreditderivat, Kreditereignis, Option, Sleepy Warrant. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2004, S. 30 (Übersicht der üblichen Vertragsbeziehungen).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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