Tafelgeld (call money; table benefits)
Ältere Bezeichnung für die täglich fälligen Einlagen bei einer Bank, vgl. diese ausgewiesen im Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets”, Rubrik “Finanzkonten und nichtfinanzielle Konten”, Unterrubrik “Wichtige Forderungen der nichtfinanziellen Sektoren” im jeweiligen Monatsbericht der EZB. – Frühere Zwangsabgabe zur Verköstigung von fremden Militairpersonen (former compulsory levy for the catering of foreign soldiers). – Bei bestimmten Gelegenheiten – wie Festen, Bällen, Banketten, Jubiläen und Trauerfeiern – eingesammelter Betrag zugunsten Bedürftiger. – Früher eine Unterhaltszahlung an vom Dienst abgesetzte Offiziere und – heute noch – an suspendierte, von ihren beruflichen Obliegenheiten zeitweise oder für immer entbundene Geistliche. – Eine frühere Abgabe in Bargeld an die obere Kirchenbehörde (Diözese) seitens eines Pluralisten (pluralist), nämlich eines Geistlichen, der Einkommen aus mehr als einer besoldeten Anstellung (Pfründe; prepend) bezog (clergyman of two or more benefices at one time), auch Absentgeld genannt. – Siehe Annaten, Quartiergeld, Quasgeld, Sparmahlzeiten.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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