Staatsverschuldung, konsummindernde (consumption reducing public debt)

Die Tatsache, dass – bei hoher Staatsverschuldung aber – relativer Geldwertstabilität und – entsprechend niedrigen Inflationserwartungen viele Privathaushalte ihren gegenwärtigen Konsum zugunsten des Sparens einschränken, weil sie für die nahe Zukunft eine höhere Steuerlastquote erwarten. Ein solcher Zusammenhang glaubt man für das Eurogebiet statistisch nachweisen zu können. – Erwarten die Privathaushalte allerdings aufgrund hoher Staatsverschuldung einen Preisanstieg, so tritt das Gegenteil ein: die Sparquote sinkt und die Konsumquote steigt. – Siehe Konstanz-Kriterium, Ricardo-Effekt, Fiscal Drag, Staatsschulden-Rückführung, Staatsverschuldung-Zins-Zusammenhang, Weginflationierung.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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