Marktversagen (market failure)

Ein knappes Gut – hinsichtlich des Finanzmarkts: das Geld – wird nicht dem besten Wirt zugeteilt: es gelangt nicht dorthin, wo es die höchste produktive Verwendung bewirkt (the situation where a market does not efficiently allocate resources to achieve the best possible result). – In einer breiten Öffentlichkeit gerade in Deutschland ist die Meinung weit verbreitet, dass Marktversagen vor allem im Finanzbereich unumgänglich sei; ja sogar, dass alle Geschäfte auf dem Finanzmarkt über kurz oder lang zwangsläufig, mit innewohnender Notwendigkeit (with their inherent necessity) in ein Chaos führen. Daher müsse die Politik den Finanzmarkt ganz besonders regeln. Dahinter steht letztlich der falsche Glaube, an die Machbarkeit wirtschaftlicher Abläufe und Ergebnisse durch die Politik und Verwaltung (political feasibility; feasibility = here; the ability to settle any plan straightforwardly, appropriately and successfully). – Siehe Markt, vollkommener, Marktkräfte, Nachfragefinanzierung, Nettowohlfahrtsverlust, Produktivität, Regulierungswut, Wall-Street-Main-Street-Hypothese, Überregulierung, Wettbewerb, Zielzonen.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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