Dezentralisations-Prinzip (principle of decentralisation)
Bei der EZB die Tatsache, dass die EZB zur Durchführung ihrer Geschäfte so weit wie möglich die nationalen Zentralbanken in Anspruch nimmt. Dadurch wird erreicht, dass die Banken vor Ort unmittelbaren Zugang zum Eurosystem haben. – Andererseits besteht dadurch auch ein erhöhter Koordinierungsbedarf (increased needs for coordination). Derzeit (zu Jahresbeginn 2011) gibt es rund sechzig Ausschüsse, Arbeitsgruppen und Gremien, die mit der technisch oft verwikkelten sowie zeit- und arbeitsaufwendigen Koordination befasst sind. – Siehe AusschussWahn, Clearing, Commitment, Empowerment, Multi-Boutique-Ansatz, Octopus, Subsidiaritätsprinzip. – Vgl. Jahresbericht 2000 der EZB, S. 186.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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