German

Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.

Forderungslaufzeit

“Days Sales Outstanding” (DSO), auf Deutsch oft als “Forderungslaufzeit” oder “Kundenziel” bezeichnet, ist eine Finanzkennzahl, die misst, wie viele Tage ein Unternehmen im Durchschnitt benötigt, um eine Zahlung nach einem Verkauf einzutreiben. Sie ist ein Maß für die Wirksamkeit der Kredit- und Inkassorichtlinien eines Unternehmens und die Effizienz im Management seiner Forderungen. Die Formel zur… read more »

Verzugsquote

Der “Overdues Ratio”, auch bekannt als “Delinquency Ratio” oder auf Deutsch oft als “Verzugsquote” bezeichnet, ist eine Finanzkennzahl, die verwendet wird, um den Prozentsatz der Kredite in einem Kreditportfolio eines Kreditgebers zu ermitteln, die überfällig sind, d.h. der Kreditnehmer ist mit der Zahlung im Verzug. Überfälligkeiten können sich auf jede Art von Schuld beziehen, wie… read more »

Freier Cashflow

Der “Free Cash Flow” (FCF), auf Deutsch oft als “freier Cashflow” bezeichnet, ist eine Finanzkennzahl, die den Cashflow repräsentiert, den ein Unternehmen nach Abzug der Cashausflüsse zur Unterstützung des Betriebs und zur Aufrechterhaltung seiner Kapitalanlagen generiert. Im Gegensatz zu Gewinnen oder Nettoeinkommen ist der freie Cashflow ein Maß für die Rentabilität, das die nicht zahlungswirksamen… read more »

Durchschnittliche Verzugsdauer “Average Days Delinquent” (ADD)

“Average Days Delinquent” (ADD), auf Deutsch oft als “durchschnittliche Verzugsdauer” bezeichnet, ist eine Finanzkennzahl, die Unternehmen verwenden, um die durchschnittliche Anzahl von Tagen zu messen, an denen der Kontostand eines Kunden überfällig ist. Diese Kennzahl wird oft im Debitorenmanagement verwendet, um die Wirksamkeit der Kredit- und Inkassorichtlinien eines Unternehmens zu beurteilen. Die Formel zur Berechnung… read more »

Lagerumschlag / Inventarumschlag

Der Lagerumschlag ist eine Kennzahl, die misst, wie oft ein Unternehmen sein Inventar (also seine Lagerbestände) in einem bestimmten Zeitraum, normalerweise einem Geschäftsjahr, verkauft und ersetzt. Es handelt sich um einen wichtigen Indikator für die betriebliche Effizienz eines Unternehmens und sein Management der Lagerbestände. Die Formel zur Berechnung des Lagerumschlags lautet: Lagerumschlag = Kosten der… read more »

Invoice Processing Time / Rechnungsbearbeitungszeit

“Invoice Processing Time” lässt sich ins Deutsche als “Bearbeitungszeit für Rechnungen” oder “Rechnungsbearbeitungszeit” übersetzen. Die Bearbeitungszeit für Rechnungen oder Rechnungsbearbeitungszeit bezieht sich auf den Zeitraum, der benötigt wird, um eine eingehende Rechnung zu verarbeiten. Dies umfasst typischerweise den Empfang der Rechnung, die Überprüfung auf Richtigkeit, die Zuordnung zu einem Kaufauftrag, die Genehmigung, die Eingabe der… read more »

Net Profit Margin / Nettogewinnmarge

Die Nettogewinnmarge, auf Deutsch oft als “Netto-Umsatzrendite” bezeichnet, ist eine Rentabilitätskennzahl, die veranschaulicht, wie viel von jedem verdienten Umsatzdollar als Nettogewinn, also als Gewinn nach Abzug aller Ausgaben, übrig bleibt. Sie ist ein Schlüsselindikator für die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens und zeigt den Anteil des Geldes, der nach Abzug der Kosten für verkaufte Waren, Zinsen,… read more »

Bruttogewinnmarge

Die Bruttogewinnmarge, auch als Bruttomarge bekannt, ist eine wichtige Rentabilitätskennzahl für ein Unternehmen. Sie repräsentiert den Prozentsatz des Gesamtumsatzes, den das Unternehmen nach Abzug der direkten Kosten, die mit der Herstellung und dem Verkauf der Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens verbunden sind, behält. Die Formel zur Berechnung der Bruttogewinnmarge lautet: Bruttogewinnmarge = (Bruttogewinn / Gesamtumsatz)… read more »

Accounts Receivable Turnover

Die Kennzahl “Accounts Receivable Turnover”, auf Deutsch als “Forderungsumschlag” bezeichnet, ist ein Maß für die Effizienz, mit der ein Unternehmen seine Forderungen einzieht. Sie gibt an, wie oft ein Unternehmen im Laufe eines bestimmten Zeitraums (in der Regel eines Jahres) seine durchschnittlichen Forderungen “umdreht” oder einzieht. Die Formel zur Berechnung des Forderungsumschlags lautet: Forderungsumschlag =… read more »

Zweckgesellschaft-Zuordnung (assignment of special purpose vehicle)

Im Zuge der Subprime-Krise und der sich daraus ergebenden Finanzkrise zeigte sich, dass die Finanzjournalisten im Nu und zielsicher jede einzelne Conduit-Gesellschaft der jeweiligen Muttergesellschaften öffentlich zuordneten. Weltweit wurde gefolgert, dass wenn eine Muttergesellschaft ihre Zweckgesellschaft fallen lässt, diese dann selbst auch schon in Schwierigkeiten steckt oder gar der Insolvenz nahe ist. Um aber einem… read more »

Sidebar