Gästebuch von Professor Gerhard Merk
462 Einträge im Gästebuch
1186 Irmtraut Meyer-Kuhn
Hallo Prof. Merk!

Indirekt plädieren sie für eine Spaltung der Eurozone und die Einführung eines "Euro-Nord" und "Euro-Süd".

Ob damit aber der Einheit Europas, die doch das politische Fernziel ist, besser gedient wäre?

Wir haben darüber lange diskutiert und sahen kein stichhaltiges Argument für Ihren Vorschlag.
1187 K. L.
Hoch geschätzter Herr Professor Merk,

Sie haben unter dem Stichwort "Prosumer" auf die sehr stark veränderten Wetbbewerbsverhältnisse unter den Instituten im Zuge des Prosuming hingewiesen.

Da ich in diesem Bereich beruflich tägig bin, hat mich diese Ihre Einschätzung natürlich besonders interessiert. Sie entspricht in allem dem, was meine Kollegen und ich im Berufsalltag erleben.

Leider jedoch ist die Einsicht, daß schlecht gewartete Zugriffseinrichtungen jeder Art -- vom Kontendrucker bis zur institusspezifischen Internetplattform -- den Geschäftserfolg der Bank wesentlich mitbestimmen, noch nicht zu allen Vorständen vorgedrungen. "Das Geld bringen" (und sie werden daher mit hohen Boni belohnt) bei uns die Börsenhändler und Investmentbänker, die in feudal eingerichteten Büros wie früher die Fürsten residieren.

Wir, die wir den Verkehr über Millionen Euro täglich mit großen Firmenkunden ermöglichen, gestalten und sichern, gelten als bloße Techniker.

Mein Vorschlag daher, daß Sie die heute ausschlaggebende Bedeutung der entsprechenden Fachleute in einer Bank durch ein eigenes Stichwort vor Augen stellen.

Bitte verstehen Sie das nicht falsch! Ich will dadurch nicht in das Bonusprogramm der "Leute vor Ort" einbezogen werden. Aber ein wenig mehr Bewußtsein für die "Techniker" täte allen gut.

Übrigens: Ihr "Finanzlexikon" ist in unserem Haus (und wahrscheinlich anderswo auch) eine Fundgrube für die Verfasser hausinterner Schriftstücke. Ihre Erklärungen und Beruteilungen fanden wir schon mehr als einmal darin wörtlich wieder --- natürlich ohne Hinweis auf die Quelle.

Bitte verzeihen Sie die Quasi-Anonymität meines Beitrags hier. Aber sicher haben Sie dafür Verständnis. Sofort nach der erfolgten Eingabe dieses Postings werde ich Ihnen eine persönliche E-Mail senden aus der Sie erkennen können, wo ich arbeite.
1188 Dipl.-Ing. David Hebermann
Guten Tag, Herr Professor Merk!

>>Zufällig sah ich im Internet, wie sie übel beschimpft werden, weil Sie in Ihren "Finanzbegriffen" die heute gehandelten alten persischen Darien aus purem Gold als zum größten Teil gefälscht charakterisiert haben.

>> Da haben Sie in ein Wespennest gestochen! Denn tatsächlich stammen nicht nur diese, sondern auch fast alle anderen heute angebotenen alten Münzen aus einer späterer Zeit.

>>Die Münzhändler wissen das natürlich auch. Deswegen sind die von manchen Händlern ausgestellten sog. "Echtheits-Zertifikate" stets mit einer einschränkenden Klausel versehen.

>>Aus dem heutigen Wissenstand der Analytischen Metallurgie ist es nicht möglich, einen Dareikon als tatsächlich aus der Zeit um 500 vor Christus zu identifizieren. Es besteht bei Gold ein Datierungsspielraum von mindestens tausend Jahren, bei Münzen ist diese Spanne in der Regel noch weiter.

>>
1189 Julian
Lieber Herr Professor Merk

ich bin es mal wieder!

Wie ich gerade Ihrer Hauptseite entnahm, bieten Sie im kommenden Sommersemester 2012 keine Lehrveranstaltung an.

Das finde ich ausgesprochen schade!

Ihr Lehrangebot wäre doch ein goldener Tupfer für die Veranstaltungen im Fachbereich.

Bitte widmen Sie sich doch im Wintersemester wieder den Studierenden!
1190 Dr. Jorg Hofstetter
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Sehr geehrter Herr Professor Merk!

Ihr "Finnanzlexikon" ist inhaltlich und vor allem auch sprachlich-didaktisch wirklich das Beste, was es in dieser Sparte gibt!
Kein Wunder, daß es überall abgeschrieben wird.
Zwar kann ich verstehen, daß Sie das ärgert.
Aber eigentlich ist das doch ein Kompliment.
*Ich* jedenfalls möchte mich hiermit bei Ihnen sehr herzlich bedanken!
Besonderen Dank auch dafür, daß Sie das Englische pflegen.

Nachschrift:
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In Ihrer Vita fand ich nicht, daß Sie im Finanzsektor tätig waren.
Woher kennen Sie die köstlich beschriebenen Mitarbeiter in den Banken?
Airbag, Aktenschänder, Alleskönner, Autonom agierende Einheit, Krokodil, schwarzes Loch, Mailbomber, Unfallflüchtling und andere: das haben Sie treffend beschrieben!

Bei der Käserei sind Sie ein wenig hart. Aber vielleicht fühle ich mich da betroffen?

Nochmals "danke!"

Dr. Jörg Hofstetter.
1191 Harald E. Mussner
Betrifft:
"Importante Adhortation" in den Downloads, Rubrik "Verschiedenes"
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Sehr geehrter Herr Professor Merk!

In einem Forum wurde dieses wirklich einzigartige Gewebe von Wörtern der aufgeblasenen Scheingelehrtensprache vorgestellt.

Ich möchte Sie nur wissen lassen, daß wir das ausgedruckt, kopiert und hier an der Universität verbreitet haben. Sicher haben Sie nichts dagegen!
1192 Carsten Sohnlein
H e l a u

aus dem Rheinland und schöne Grüße in das muffige Siegerland an Sie , Herr Professor!
1193 Andre Kettner
Hallo Professor Merk!

Wollte Ihnen nur sagen, daß ich Ihre "Finanzbegriffe" für ^+++^das Beste^+++^ auf diesem Feld halte.

Alles klar ausgedrückt und die Hinweise auf die EZB-Quellen unbezahlbar.^

Wußten Sie, daß Ihnen viele abschreiben?

André Kettner
1194 Isabell Lobosch
Zu "Redlining" im Finanzlexikon
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Das gibt es in Deutschland auch!
Und Sie sollten auch erwähnen, daß nur gegen eine sehr hohe Zulage Kollegeinnen aus der Bank bereit sind, in bestimmten Filialen zu arbeiten, wo man von morgens bis abends angerempelt und beschimpft wird.
1195 Rudolf Tacheter
Einen schönen Gruß nach Siegen, Herr Professor Merk!

Bedanken möchte ich mich als von berufswegen regelmäßiger Nutzer der "Finanzbegriffe"

G A N Z H E R L Z I C H

bei Ihnen! Sie haben mir sehr viel geholfen!

Bitte fügen Sie weiterhin auch Erkärungen und ganze Sätze in Englisch ein. Das ist sicher nicht nur für mich sehr hilfreich.

Ein gutes Jahr 2012 wünscht Ihnen

Rudolf Tacheter.
1196 Manuel
toll die finanzbegriffe!
habe viel davon geguttenbergt!
thanks, Manu.
1197 Eugen Hartmann
Sehr geehrter Herr Professor Merk!
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Für eine wirtschaftsgeschichtliche Arbeit habe ich in vielen Quellen vergebens nach zehn alten bankgeschäftlichen Ausdrücken gesucht. In Ihrem Verzeichnis bin ich in acht Fällen fündig geworden!
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Ich möchte mich hiermit einmal bei Ihnen bedanken. Ihre Leistung ist wirklich großartig: das ist nicht zu viel gesagt!
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Ein Vorschlag:
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Vielleicht sollten Sie klarer herausstellen, daß viele Wörter und Begriffe, den kein eigenes Stichwort gewidmet ist, über die Suchfunktion des Browsers aufzufinden sind.
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Mit herzlichem Dank,
Euhen Hartmann.
1198 Hannelore Kohler
Guten Tag!

Danke, daß Sie auch die wirtschaftsgeschichtlichen Ausdrücke zum Zahlungsverkehr berücksichtigen. Ich habe die Zahlung von "Halage" in einer alten Einnahme-Ausgaberechnung aus dem Kurmainzischen gefunden und erst nach längerem Suchen in Ihrem Finanzlexikon (ein Mitarbeiter einer Bank den ich fragte, wies mich darauf hin) die genaue Erklärung dazu gefunden.
1199 U.B.
hallo!

was sie über baron münchausen in den finanzbegriffen schreiben entspricht genau der lage vor ort!

auch das mit dem gerüchtestreueen ist leider wahr!

man merkt daß sie kein weltfremder professor sind wie viele sonst!
1200 Alfred Becker
Werter Herr Professor Merk!

Wir hatten heute morgen ein internes Meeting, in dem ich über die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität vorzutragen hatte.

Ich habe mir erlaubt, die acht Punkte zur EFSF aus Ihren "Finanzbegriffen" als Tischvorlage auszuteilen.

*Gegen* Ihre Sicht der Dinge kam kein einziger Einwand!

Mit wiederholtenm Gruß aus München,
Alfred Becker.

Modernisierte Technik im originalen MGB-Stil
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