462 Einträge im Gästebuch
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Eduard Kornmann aus München |
31.07.2012, 17:35 Uhr |
Guten Abend, Herr Professor Merk!
Bei einer Suche im Internet kam ich heute auf Ihre "Finanzbegriffe" und über diese dann auf Ihre HP.
Das veranlaßt mich, Ihnen diesen Eintrag ins Gästebuch zu schreiben.
Ich. bin seit 1. April dieses Jahres im Ruhestand. Nach dem Abitur und einer Lehre als Bankkaufmann sowie dem Wehrdienst als Zeitsoldat studierte ich an der LMU Volkswirtschaftslehre. Damals wurde Ihre "Programmierte Einführung in die Volkswirtschaftslehre" den Vorlesungen/Übungen zugrundegelegt. Seit der Zeit habe ich immer wieder in dieses meines Erachtens bestgeschriebene und mit manchen humorvollen Einschüben gewürzte Lehrbuch hineingeschaut, wenn ich mich über volkswirtschaftliche Fragen beruflich zu orientieren bzw. auch auf Fachkonferenzen unseres Verbandes zu referieren hatte. Auf diese Weise kam ich mit Ihnen "geistig" in eine für mich profitable Verbindung.
Das wollte ich Ihnen heute doch einmal mitteilen!
Mit besten Grüßen
Eduard Kornmann |
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W.H. aus derzeit im Urlaub an der Ostsee |
24.07.2012, 15:52 Uhr |
Hallo Herr Professor Merk!
Seit drei Tagen im Urlaub, lasse ich meine Beine baumeln und lese Ihre "Poemata mixta quarta", die ich mir auf Ihrer Seite
http://www.uni-siegen.de/fb5/merk/downloads/verschiedenes/poemata_mixta_quarta.pdf
von meiner Sekretärin ausdrucken und broschieren ließ.
Jaja: so habe ich Sie in Erinnerung! Das spiegelt in allem Ihre Einstellung zu Gott und die Welt wieder.
Danke für die vielen Anregungen! Ixh wollte, einige davon früher beherzigt zu haben.
W.H. |
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Prochaska, Dirk aus Berlin |
13.07.2012, 17:43 Uhr |
Hallo!
Zum Erwerb des Seminarscheins hatten wir heute eine zweistünde Klausur. Es waren drei Aufgaben aus Ihren "volkswirtschaftlichen Übungsfragen" zu bearbeiten. Vielleicht inressiert Sie welche. Also hier sind sie!!
Erste Aufgabe:
Die reichsstädtische Ravensburger Handelsfamilie Muntprat besass im 14. Jahrhundert eine Monopolstellung bei Safran (getrocknete Blütennarben der Krokus-Pflanze; der Name leitet sich von dem arabischen Wort zafaran = Farbe ab, den man – in der Pharmazie – in der Küche sowie – zum Gelbfärben von Textilien nachfragte. Die Pflanzungen lagen in Katalonien (Nordostspanien; Hauptstadt: Barcelona). – Beurteilen Sie dieses Monopol unter besonderer Berücksichtigung des Zweiten Preisgesetzes.
Zweite Aufgabe:
Im Jahr 1747 entdeckte der deutsche Apotheker Andreas Markgraf Saccharose (Zucker, C12H22O11) in Rüben. Nach erfolgreichen Zuchtversuchen gelang in Deutschland ab 1802 die Zuckergewinnung auf industrieller Grundlage. – Als die Produktion um 1840 den Inlandsbedarf bei weitem überschritt, begünstigte man durch Exportprämien die Ausfuhr von Rübenzucker. Abnehmer des Dumpingzuckers (dumping = the sale of a product on a foreign market at a price below that at which it is being sold on the domestic market) waren vor allem Dänemark und England. – Welche Folgen könnte diese Ausfuhrpolitik des Rohstoffes Zucker für Deutschland gehabt haben?
Dritte Aufgabe:
Gegen Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. lieferte Ägypten sein Getreide so billig, dass der kleine Landwirt in Griechenland zugrunde ging. Tausende von Bauern wanderten in ihrer Not daraufhin mit ihren Familien in das Niltal aus; in der Regel als lebendige Rückfracht auf den ägyptischen Getreideschiffen. — Die griechischen Wirtschaftspolitiker beurteilten übereinstimmend jene Auswanderungswelle als volkswirtschaftlich sowie staatspolitisch überaus schädlich und sannen nach Mitteln, ihr zu begegnen. – Welche Gefahren sah man wohl im einzelnen? Mit Massnahmen hätte die griechische Wirtschaftspolitik ergreifen können? |
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Prochaska, Dirk aus Berlin |
05.07.2012, 15:17 Uhr |
Hallo Professor Merk!
im hauptseminar (!!) vwl wurden uns 20 ihrer "Volkswirtschaftlichen Übungsfragen" vorgelegt. Unser dozent hat Recht: sie sind einer der ganz wenigen die ausmalen daß es auch früher ne Volkswirtschaft mit allen ihren problemen gab. Wollte ihnen das mal ins Gästebuch schreiben. wird sie sicher freuen.
Dirk Prochaska |
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Lydia Roth |
02.07.2012, 18:07 Uhr |
Anmerkung zu Ihrem Stichwort "Lehrgeld"
Sehr geehrter Herr Professor Dr. Merk,
in einer Seminararbeit, die auch mündlich vorgetragen wurde, hatte ich darauf hingewiesen, dass das früher zu zahlende Lehrgeld die Entschädigung für die Unterbringung und Verpflegung eines Lehrbuben war. Dabei hatte ich Sie mit Ihrem Finanzlexikon zitiert; ich war darauf über Bing gekommen.
Mein Professor und auch einige der anwesenden Kommilitonen sagten, dies sei Unsinn.
Heute nun entschuldigte sich der Prof bei mir (das gibt es auch noch!) und bestätigte voll und ganz, was Sie geschrieben haben.
Ich wollte dieses Erlebnis doch hier ins Gästebuch schreiben.
Die Sozialhistoriker schreiben in ihren Büchern viel Falsches! Daß Sie als Nationalökonom das genauer wissen, finde ich toll.
Es grüßt Sie,
Lydia Roth |
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Jörg Altorfer aus Nürnberg |
12.06.2012, 13:42 Uhr |
Hallo Herr Professor Merk!
Wir hatten gestern Ihren Text aus Ihren "Finanzbegriffen" über den Absenzkapitalismus zu kommentieren.
Ich weiß nicht, ob Ihnen das schon jemand direkt geschrieben hat.
Der überwiegende Teil unserer Gruppe hält Ihre negative Beurteilung für unangemessen.
Sie schreiben doch ständig, daß das Geld zum besten Wirt fließen muß.
Auf der anderen Seite treten Sie für eine emotionale Bindung des Geldgebers ein.
Irgendwie paßt das nicht zusmammen! |
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Lothar Heilmann |
27.05.2012, 12:26 Uhr |
Guten Tag Herr Professor Merk!
Vor auch schon 43 Jahren habe ich in Siegen das Diplom erworben und war bei Ihnen in der Vorlesung und im Seminar. Inzwischen bin ich auch bereits ruheständig.
Über Google bin ich auf Ihre Homepage gestoßen und möchte Ihnen in dieses Gästebuch Grüße schreiben.
Viel später habe ich erst erkannt und eingesehen, wie viel ich aus Ihren Lehrveranstaltungen mitgenommen habe. Ich meine damit nicht nur das Fachliche, sondern auch die Art und Weise, wie Sie die die Welt sehen und wie Sie in brenzeligen Situationen (ja: wir waren damals alle vom 68-Wahn befallen!) reagiert haben.
Es ist schon erstaunlich, daß Sie noch immer Lehrangebote erbingen und offenbar ganz der Alte geblieben sind.
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Volker Eberlein aus Stuttgart |
17.05.2012, 19:20 Uhr |
Ein Gruß allerseits!
Heute habe ich einmal hier im Gästebuch geblättert und bin dabei auch auf die Kritik "zuviel Englisch" gestoßen.
Wer immer das geschrieben hat, der (oder die) ist bestimmt nicht (wie ich) in der Finanzbranche beheimatet.
Denn hier ist Englisch ein Muß!
Vielen Dank, Herr Professor Merk, daß Sie vor allem auch häufig gebrauchte Redensarten bei vielen Stichwörtern eingefügt haben.
Aber man kann es eben niemals allen recht machen!
Ich jedenfalls bedanke mich vielmals bei Ihnen und bewundere die Fülle an Informationen, die Sie - durch passend angegebene Vergleichsbegriffe miteinander vernetzt - für jedermann gratis anbieten. Das ist einzigartig!
Volker Eberlein |
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Dr. Alfred Baumann aus Berlin |
13.05.2012, 12:39 Uhr |
Die Finanzbegriffe finden sich nun doppelt: einmal unter der Universitäts-Adresse und dann nochmals in der neu eingerichteten Homepage.
Ist der Inhalt derselbe? |
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Moritz Gr. aus Erftstadt |
08.05.2012, 22:44 Uhr |
Hallo Herr Merk,
auch von mir alles nur erdenkliche Gute zu Ihrem Geburtstag.
herzliche Grüße,
Moritz Gr. |
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Oliver Sabel |
08.05.2012, 10:41 Uhr |
Lieber Professor Merk,
zu Ihrem heutigen Ehrentag die allerbesten Glückwünsche aus dem sonnigen Meckenheim!
Viele liebe Grüße
Ihr
Oliver Sabel |
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Dr. Volker Hampel |
05.05.2012, 13:52 Uhr |
Zum Eintrag von Herrn Kai Niekammer vom 04.05.2012
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Soll Europa auf dem Wege einer Inflation (sprich: Enteignung des "kleinen Mannes") zusammenfinden?
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Das hätte fatale Konsequenzen für die sozialen Strukturen in allen europäischen Staaten mit unvorhersehbaren politischen Auswirkungen.
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Der Standpunkt von Professor Merk ist durchaus realistisch, daß man die Währungsgemeinschaft in einen Euro-Nord (D, A, NL, Luxemburg, Finnland) und einen Euro-Süd (alles anderen) splitten muß.
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Das hätte zur Folge, daß sich zunächst eine sehr starke Spreizung der Wechselkurse ergäbe, und der Euro-Süd vielleicht nur die Hälfte des Euro-Nord an Kaufkraft hätte. Aber das würde nun vielerlei Impulse freisetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit in der Süd-Zone zu verbessern. Nach entsprechendem Aufholen des Euro-Süd würde er sich auf den Wechselkurs des Euro-Nord einpendeln, und dann könnte ja wieder ein einziger Euro die Währungseinheit werden (wiewohl das ja dann gar nicht nötig wäre).
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Der Weg dorthin ist allerdings sehr lang, wahrscheinlich geht er über Jahrzehnte. Was mich zu dieser Einschätzung bringt sind die Angaben bei Professor Merk zur Patentbilanz. Griechenland und Portugal haben von 52.000 erteilten europäischen Patenten 2010 gerade einmal 24 (!!) eingefahren. Dabei hat Griechenland in diesem Jahr pro Kopf 23.000 € Hilfen der EU erhalten! Dieses Geld ist offenbar nicht zur Modernisierung des Kapitalstocks geflossen, sondern in den Konsum.
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Das bisherige Weiterwursteln mit immer neuen Hilfskrediten (sprich: Schenkungen; denn niemand erwartet im Ernst, daß Griechenland und Portugal je die Kredite zurückzahlen werden; die garantiegebenden Nordländer werden in Zahlung treten müssen) geht so einfach nicht weiter!
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Bitte bedenken Sie auch, daß immer mehr Parteien den Slogan: "Europa -- so nicht!" auf ihre Fahnen schreiben und die verfehlte europäische Währungspolitik den Mühlen der Extremisten aller Schattierungen reichlich Wasser zuführt. |
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Eckehard Krah |
04.05.2012, 22:35 Uhr |
Liebe Benutzer des Gästebuchs: Herr Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk hat eine neue Website (www.gerhardmerk.de), auf der auch ein neues Gästebuch (Allgemein und zum Thema Jung-Stilling) installiert ist. Hier bietet sich überdies die Möglichkeit zu den indexierten Finanzbegriffen und Veröffentlichungen sowie zum Thema Jung-Stilling über die Kommentarfunktion Stellung zu nehmen. Wir freuen uns weiterhin auf Ihre zahlreichen Kommentare, Anregungen und Kritik.
Sollte es Probleme mit der neuen Website oder dem Gästebuch geben, dann senden Sie uns gerne eine Nachricht: info@eckehardkrah.de oder merk@vwl.wiwi.uni-siegen.de
Mit besten Grüßen
Diplom-Kaufmann Eckehard Krah |
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Kai Niekammer |
04.05.2012, 21:15 Uhr |
Naja, auf einer Art will man ein gemeinsames Europa, und dann wiederum ein Nord- bzw Südeuro?
Vielleicht sollte man den Euro wirklich zu Grabe tragen? |
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Eugen Hartmann |
29.04.2012, 13:19 Uhr |
Ob die Trennung in Südeuro und Nordeuro mehr Vorteile als Nachteile bringt, läßt sich wohl erst ex post sagen.
Eugen Hartmann |
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