Bemerkungen, Anregungen und Meinungen
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262 » Guy Laurent aus Deutsch-Belgien
Sehr geehrte Frau Borutta,

sicher ist die Frage, ob das Wort Austro-Bochie mit einer positiven oder negativen Konnotation behaftet ist, vom weiteren sozialen Umfeld des die französische Sprache Sprechenden abhängig.
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Der Herr Professor Merk (ein sprachsensibler und humorvoller Hochschullehrer der ganz alten Schule - schade, daß diese schon zu meiner Studienzeit ganz verschwunden sind) hat wohl nicht ganz Recht, wenn er in Bezug auf Bochie schreibt:
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"...it is un terme péjoratif pour désigner l'Allemagne; and the neighbouring country of Germany with the capital Vienna is called Austro-Bochie: and this curse word is much worse than "Bochie" in the average perceiving of a citizen de la grande nation à la tête de la civilisation)."
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Weiter unten wurde bereits aus der Schweiz glaubhaft berichtet, daß mit Austro-Bochie "schlampert" assoziiert wird; und es wurde auch darauf hingewiesen, daß die gebildeten Schweizer Österreich gegenüber ein Superioritätsgefühl hegen. Auch in Deutschland (also der Bochie) wird ja wie oft gesagt, spätestens in Wien beginne der Balkan.
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Was aber (und hier kenne ich mich einigermaßen sicher aus) der Nordosten Frankreichs und das französischsprachige Belgien anbelangt, so haben Sie durchaus recht Austro-Bochie wird hier auch nach meinen Erfahrungen und im Umgang mit vielen Gebildeten als "Bochie mit Kultur" empfunden.
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Was hier vor allem die Wallonie betrifft, so hängt das wohl auch damit zusammen, daß Belgien von 1714 an bis zum Wiener Kongress ja zu Österreich gehörte, und Wien die Hauptstadt war. Übrigens (das nur am Rande) empfing Wien aus Belgien viele kulturelle Impulse: so ist beispielsweise das erste moderne Krankenhaus in Wien von einem belgischen Arzt errichtet.
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Also kurz gefaßt: während in der schweizerichen Romandie allgemein und im sehr selbstbewußten Genf im besonderen Austro-Bochie eine despektierliche Nebenbedeutung hat, verbindet man mit dem Ausdruck in anderen französischsprachigen Regionen - und in Belgien besonders - damit eine "Bochie mit Charme" (wie es hier wohl treffend ausgedrückt wurde).
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Freilich möchte ich einschränkend bemerken, daß mein sprachlicher Erfahrungshorizont nicht die ganze frankophone Welt umfaßt.
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Vielleicht gibt es ja auch andere Stimmen zur typischen Konnotation von Austro-Bochie?

261 » Ingeborg Borutta aus Berlin
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Als Lehrerin für Französisch und im frankophonen Umfeld aufgewachsen, möchte auch ich bestätigen, daß "Bochie" zwar zumeist verstanden wird. Aber -- wie ja schon bereits erwähnt -- man spricht es nicht, weil es als unhöflich gilt..
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Was zu den Assoziationen beim Wort "Austro-Bochie" hier geschrieben wurde, kann ich nicht bestätigen.
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Ich selbst und auch von mir befragte Verwandte verbinden damit keineswegs eine "verschlampte" Bochie.
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Vielmehr assoziiert man mit diesem Ausdruck im positiven Sinne eine "Bochie mit Kultur", "Bochie mit Charme" und empfindet das als Gegensatz zum weithin harschen Lebensstil der "Bochie".
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Schade, daß diese Aussprache in einem Gästebuch stattfindet, anstatt in einem Sprachforum. Aber dank der Suchmaschinen findet man ja zur Plattform hier.
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Aus dieser möchte mích mich mit vielen Grüßen verabschienden.
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Ingeborg Borutta

260 » Marie Perrier aus Bruxelles /Brüssel
Guten Tag!

Zur interessanten Diskussion um "Bochie" die Bemerkung von mir dass so wie ich es weiss hier die Menschen nicht sagen. "Sleuts" wird auch rar gesagt über Deutsche.

hochachtend, Marie Perrier.

259 » Denis Arnold aus Hamburg
Hallo Professor Merk!

Über Google kam ich auf die Lektion "Arten und Aufgaben des Geldes" (was_geld_ist) bei den Lehrmitteln auf Ihrer HP.

Ich wollte Ihnen nur mitteilen, daß ich das

>>>> für das Beste

sowohl in der umfassenden Darstellung der Funktionen als auch in Bezug auf die klare Sprache und gut gewählten Beispiele halte.

Ich kenne leider kein Lehrbuch, das die Funktionsweisen des Geldes so deutlich erkennt und dem Leser verständlich vor Augen stellt.

Das wollte ich doch einmal loswerden, nachdem ich viel davon profitiert habe.!

Freundlichen Gruß nach Siegen,
Denis Arnold.

258 » Madeleine Demessieux aus Bouches-du-Rhône
Guten Tag!

Ich empfinde die Discussion hier über "bochie" ganz drollig

Man sagt das Wort aber in Frankreich keineswegs. Es gilt als deplaciert und inkovenent.

Auch zwischen jungen Menschen spricht man das heute nicht.

257 » A. L. aus Basel
Lieber Herr Professor Merk!

Wir nutzen hier in unserer Bank täglich Ihr "Finanzlexikon" wegen der einmalig guten Erklärungen der Begriffe, und da bietet es sich an, auch ab und zu in das "Gästebuch" zu sehen.

Wir haben hier den Eintrag von Herrn Alain Leclerc gesehen und diskutiert, der sich auf Ihre Lehrdatei

http://www.uni-siegen.de/fb5/merk/downloads/lehrmittel/markttransparenz_b2c.pdf

bezieht und auf Ihre launischen Anmerkungen in perfektem Englisch zu dem Wort "Bochie".

In unserer Abteilung hier haben wir vier Mitarbeiter/innen französischer Muttersprache, und zwar drei aus der Romandie und einen aus Frankreich (Departement Haute-Loire).

Alle Vier versicherten, dass "Bochie" zwar *verstanden* wird, wenn man es äussert. Aber *benutzt* in Bezug auf Deutschland wird es heute offenbar -- zumindest in gebildeten Kreisen -- als Schimpfwort nicht mehr.

Man sagt heute eher abwertend in Bezug auf Deutschland "la Prussie". Hier ist wieder eine Spracheigenheit. Sie finden "la Prussie" kaum in den Wörterbüchern verzeichnet. Denn offiziell heisst die Übersetzung von "Preussen" ins Französische "la Prusse". Das Suffix "-ie" drückt hier -- ähnlich wie bei "Bochie" -- eine in der französischen Sprache liegende pejorative Bedeutung aus.

Im Schweizerdeutschen wird *Deutschland gesamthaft* im abfälligen Sinne übrigens auch als "Preussen" bezeichnet. Seitdem das weit entfernte Berlin wieder die Hauptstadt von Deutschland ist, und nicht mehr das durch den Rhein mit der Schweiz verbundene Bonn, sagt man auch "Neu-Preussen". Aber auch das sind nicht-offizielle, in Sprachdateien nur selten zu findende Benennungen, obschon man in den letzten Monaten in Zusammenhang mit dem deutsch-schweizerischen Steuerabkommen den Ausdruck "Neu-Preussen" doch wieder öfters hörte. Aber auch das gilt nur, wenn *ganz Deutschland* in weniger gutem Sinne gemeint ist.

Wie Sie ja auch wissen, sind in Deutschland viele (wenn nicht gar die meisten) Güter des täglichen Bedarfs billiger als hier bei uns in der Schweiz. Bei manchen Artikeln ist das ganz hervorstechend. So verkaufen beispielshalber die deutschen Discounter Aldi und Lidl hin und wieder ganz passable Schuhe zu einem Preis, zu dem man hier noch nicht einmal einen Schuh gefleckt bekommt.

Wenn man jetzt von Baselstadt oder Baselbiet zum Einkauf über die Grenze fährt, so sagt man nicht "Preussen", sondern "Deutschland" oder (vor allem wohl ältere Leute) "Schwaben"; jüngere Leute auch "grosser Kanton".

Ebenso sprechen unsere französischsprachigen Mitarbeiter diesfalls nicht von "Prussie" oder gar "Bochie", sondern von "Allemagne". Hier aus Baselstadt fahren viele nach Lörrach zur Besorgung; die sagen dann oft auch "wir gehen zum Einkaufen zu den Löllis". Das ist aber nur hier regional so; Löllis = Lörracher. Es ist auch keine verächtliche Bezeichnung für einen Deutschen, wie "boche" oder (darauf machte uns der Kollege aus Frankreich aufmerksam) "chleuh" (wohl auch "chleu" und "schleu" geschrieben) oder in der Schweiz "Gummihals", "Knackenberger" und andere, die aber oft weniger despektierlich klingen, wie wenn wir hier in Basel von jemandem sprechen, der "Zuwenig Hirn" (Zweni Hirni) hat, also aus Zürich (mit dem Autokennzeichen ZH) kommt.

Diese Anmerkungen in Bezug auf Einkäufe über die nördliche Grenze gelten für die beiden Basel, meinem Erfahrungshorizont. Es kann sein, dass Bewohner anderer Grenzregionen sich anders ausdrücken.

Schlussendlich noch zu "Austro-Bochie". Hier bemerken Sie wohl zurecht, dass diese Bezeichnung in Bezug auf Österreich noch etwas abfälliger empfunden wird wie "Bochie" in Bezug auf Deutschland. Darin sind sich alle vier Französischsprachigen einig. Unser Mitarbeiter aus Frankreich assoziierte mit "Austro-Bochie" spontan den Begriffe "négligé" (négliger = traiter quelque chose avec moins de soin qu'il faut), was dem österreichischen Wort "schlampert" wohl entspricht oder doch sehr nahekommt.

Überhaupt fühlen sich viele Schweizer (ganz zu Unrecht, wie ich meine) gegenüber Österreich überlegen; und was bei Ihnen in Deutschland Ostfriesenwitze sind, entspricht den Witzen, die hier über Österreich kursieren.

Sie sehen, lieber Herr Professor Merk, dass sich auch wir in der Stufenleiter des Ansehens in der Bank im unteren Viertel angesiedelten (und leider auch entsprechend salarierten) Übersetzer durchaus auch noch eine Antenne für Feinheiten der Sprache haben – wie sich ja an vielen Stellen Ihrer "Finanzbegriffe" auch bei Ihnen bezeugt.

Aber leider sind Sie einer der Wenigen, der noch eine gute, durchdachte und daher auch leicht übersetzbare Sprache pflegt. Was an Verlautbarungen aus deutschen Quellen kommt, ist manchmal schauderhaft. Aber leider ist es bei Texten aus der Schweiz kaum besser, ja oft sogar noch schlechter.

Alle aus unserem Departement senden Ihnen liebe Grüsse und gute Wünsche!

A.L.

256 » Alain Leclerc aus Meurthe et Moselle (Fankreich)
Werter Herr Professor!
Erlauben sie mir auch für einer Sache Stellung zu beziehen.
"Bochie" ist bezugnehmend auf Deutschland zuerst der Norden und wenig die Nachbarn links neben dem Rheinfluss.
Es sind Einwohner mit lauten arroganten Sitten mit der Gläubigkeit die Spitze zu sein.
Bei "Austro-Bochie" bezugnehmend auf Östrreich addiert sich noch die Bedeutung hinterelistig.
Man sagt das aber nicht öffentlcherweise sondern im Wirtshaus und solchen Orten.
Mit vollkommener Hochachtung!
Alain Leclerc.

255 » Maik aus Bochie
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Hallo!
Hier in diesem Gästebuch ist ja viel los!
Für meine Bachelorarbeit in Vwl kam ich über Google auf die Lehrdatei "Terms of Trade".
Also ehrlich: ich habe so laut gelacht, daß meine Mutter hereingekommen ist und mich gefragt hat was los ist.
Was da in Klammern an Ausdrücken über die Deutschen steht wußte ich noch gar nicht.
Meine Mutter kannte aber vom Urlaub in Holland "Mofs" und meine Oma wußte gleich was "bochs" sind und daß Deutschland auch "Bochie" von den Franzosen genannt wird.
Aber was ich hauptsächlich sagen wollte. die Lehrdatei ist wirklich Klasse!
Danke, Maik.


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254 » Ferdinand Metzger aus Rhein-Main-Gebiet
Sehr geehrter Herr Professor Dr. Merk!

Schon länger wollte ich in dieses Gästebuch schreiben; erst heute am Ende eines langen Tages komme ich endlich dazu.
Ich möchte mich bedanken für Ihr in jeder Hinsicht außergewöhnliche Lehrdatei "Was bestimmt die Investitionen"?, die Sie unter "investitionsfunktion" in die Rubrik "Lehrmittel" eingestellt haben. Mein an der Universität Köln studierender Sohn wies mich darauf hin, weil ich beruflich mit solchen Entscheidungsfragen zu tun habe. Sie haben darin die volkswirtschaftliche (was mich als Mitglied einer Kommission unseres Verbandes auch sehr interessiert!), die betriebswirtschaftliche und die praktische Seite umfassend und ineinander verzahnt so beschrieben, wie es ist, aber leider in vielen Lehrbüchern nicht gesehen wird. Das wirklich in jeder Hinsicht ausgezeichnete Fallbeispiele gibt exakt die Stimmungslage wieder, die bei solchen Konferenzen vorherrscht. Daß Sie Mitglied solcher Gremien waren, sieht man an jeder Formulierung und auch am Zusammenstoß der Interessen. Genau so ist es! Dankeschön!

253 » Ingo Petrich aus Kiel
Sehr geehrter Herr Professor Merk,

vielmals bedanken möchte ich mich bei Ihnen dafür, daß Sie Ihre Lehrdatei "Subsidiaritätsprinzip" für jedermann nutzbar ins Internt stellen.

Ich habe für eine wissenschaftliche Arbeit daraus ganz neue Einsichten gewinnen können.

Ohne Zweifel ist das, was Sie über das Subsidiaritätsprinzip erklärend geschrieben haben, das mit weitem Abstand Beste zu diesem Thema.

Es grüßt Sie aus Kiel, Ingo Petrich.

252 » Eduard Kornmann aus München
Guten Abend, Herr Professor Merk!

Bei einer Suche im Internet kam ich heute auf Ihre "Finanzbegriffe" und über diese dann auf Ihre HP.

Das veranlaßt mich, Ihnen diesen Eintrag ins Gästebuch zu schreiben.

Ich. bin seit 1. April dieses Jahres im Ruhestand. Nach dem Abitur und einer Lehre als Bankkaufmann sowie dem Wehrdienst als Zeitsoldat studierte ich an der LMU Volkswirtschaftslehre. Damals wurde Ihre "Programmierte Einführung in die Volkswirtschaftslehre" den Vorlesungen/Übungen zugrundegelegt. Seit der Zeit habe ich immer wieder in dieses meines Erachtens bestgeschriebene und mit manchen humorvollen Einschüben gewürzte Lehrbuch hineingeschaut, wenn ich mich über volkswirtschaftliche Fragen beruflich zu orientieren bzw. auch auf Fachkonferenzen unseres Verbandes zu referieren hatte. Auf diese Weise kam ich mit Ihnen "geistig" in eine für mich profitable Verbindung.
Das wollte ich Ihnen heute doch einmal mitteilen!

Mit besten Grüßen
Eduard Kornmann

251 » W.H. aus derzeit im Urlaub an der Ostsee
Hallo Herr Professor Merk!

Seit drei Tagen im Urlaub, lasse ich meine Beine baumeln und lese Ihre "Poemata mixta quarta", die ich mir auf Ihrer Seite

http://www.uni-siegen.de/fb5/merk/downloads/verschiedenes/poemata_mixta_quarta.pdf

von meiner Sekretärin ausdrucken und broschieren ließ.

Jaja: so habe ich Sie in Erinnerung! Das spiegelt in allem Ihre Einstellung zu Gott und die Welt wieder.

Danke für die vielen Anregungen! Ixh wollte, einige davon früher beherzigt zu haben.

W.H.

250 » Prochaska, Dirk aus Berlin
Hallo!
Zum Erwerb des Seminarscheins hatten wir heute eine zweistünde Klausur. Es waren drei Aufgaben aus Ihren "volkswirtschaftlichen Übungsfragen" zu bearbeiten. Vielleicht inressiert Sie welche. Also hier sind sie!!

Erste Aufgabe:
Die reichsstädtische Ravensburger Handelsfamilie Muntprat besass im 14. Jahrhundert eine Monopolstellung bei Safran (getrocknete Blütennarben der Krokus-Pflanze; der Name leitet sich von dem arabischen Wort zafaran = Farbe ab, den man –  in der Pharmazie –  in der Küche sowie –  zum Gelbfärben von Textilien nachfragte. Die Pflanzungen lagen in Katalonien (Nordostspanien; Hauptstadt: Barcelona). – Beurteilen Sie dieses Monopol unter besonderer Berücksichtigung des Zweiten Preisgesetzes.

Zweite Aufgabe:
Im Jahr 1747 entdeckte der deutsche Apotheker Andreas Markgraf Saccharose (Zucker, C12H22O11) in Rüben. Nach erfolgreichen Zuchtversuchen gelang in Deutschland ab 1802 die Zuckergewinnung auf industrieller Grundlage. – Als die Produktion um 1840 den Inlandsbedarf bei weitem überschritt, begünstigte man durch Exportprämien die Ausfuhr von Rübenzucker. Abnehmer des Dumpingzuckers (dumping = the sale of a product on a foreign market at a price below that at which it is being sold on the domestic market) waren vor allem Dänemark und England. – Welche Folgen könnte diese Ausfuhrpolitik des Rohstoffes Zucker für Deutschland gehabt haben?

Dritte Aufgabe:
Gegen Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. lieferte Ägypten sein Getreide so billig, dass der kleine Landwirt in Griechenland zugrunde ging. Tausende von Bauern wanderten in ihrer Not daraufhin mit ihren Familien in das Niltal aus; in der Regel als lebendige Rückfracht auf den ägyptischen Getreideschiffen. — Die griechischen Wirtschaftspolitiker beurteilten übereinstimmend jene Auswanderungswelle als volkswirtschaftlich sowie staatspolitisch überaus schädlich und sannen nach Mitteln, ihr zu begegnen. – Welche Gefahren sah man wohl im einzelnen? Mit Massnahmen hätte die griechische Wirtschaftspolitik ergreifen können?

249 » Prochaska, Dirk aus Berlin
Hallo Professor Merk!
im hauptseminar (!!) vwl wurden uns 20 ihrer "Volkswirtschaftlichen Übungsfragen" vorgelegt. Unser dozent hat Recht: sie sind einer der ganz wenigen die ausmalen daß es auch früher ne Volkswirtschaft mit allen ihren problemen gab. Wollte ihnen das mal ins Gästebuch schreiben. wird sie sicher freuen.
Dirk Prochaska

248 » Lydia Roth
Anmerkung zu Ihrem Stichwort "Lehrgeld"

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Merk,
in einer Seminararbeit, die auch mündlich vorgetragen wurde, hatte ich darauf hingewiesen, dass das früher zu zahlende Lehrgeld die Entschädigung für die Unterbringung und Verpflegung eines Lehrbuben war. Dabei hatte ich Sie mit Ihrem Finanzlexikon zitiert; ich war darauf über Bing gekommen.
Mein Professor und auch einige der anwesenden Kommilitonen sagten, dies sei Unsinn.
Heute nun entschuldigte sich der Prof bei mir (das gibt es auch noch!) und bestätigte voll und ganz, was Sie geschrieben haben.
Ich wollte dieses Erlebnis doch hier ins Gästebuch schreiben.
Die Sozialhistoriker schreiben in ihren Büchern viel Falsches! Daß Sie als Nationalökonom das genauer wissen, finde ich toll.
Es grüßt Sie,
Lydia Roth

247 » Jörg Altorfer aus Nürnberg
Hallo Herr Professor Merk!
Wir hatten gestern Ihren Text aus Ihren "Finanzbegriffen" über den Absenzkapitalismus zu kommentieren.
Ich weiß nicht, ob Ihnen das schon jemand direkt geschrieben hat.
Der überwiegende Teil unserer Gruppe hält Ihre negative Beurteilung für unangemessen.
Sie schreiben doch ständig, daß das Geld zum besten Wirt fließen muß.
Auf der anderen Seite treten Sie für eine emotionale Bindung des Geldgebers ein.
Irgendwie paßt das nicht zusmammen!

246 » Lothar Heilmann
Guten Tag Herr Professor Merk!
Vor auch schon 43 Jahren habe ich in Siegen das Diplom erworben und war bei Ihnen in der Vorlesung und im Seminar. Inzwischen bin ich auch bereits ruheständig.
Über Google bin ich auf Ihre Homepage gestoßen und möchte Ihnen in dieses Gästebuch Grüße schreiben.
Viel später habe ich erst erkannt und eingesehen, wie viel ich aus Ihren Lehrveranstaltungen mitgenommen habe. Ich meine damit nicht nur das Fachliche, sondern auch die Art und Weise, wie Sie die die Welt sehen und wie Sie in brenzeligen Situationen (ja: wir waren damals alle vom 68-Wahn befallen!) reagiert haben.
Es ist schon erstaunlich, daß Sie noch immer Lehrangebote erbingen und offenbar ganz der Alte geblieben sind.

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245 » Volker Eberlein aus Stuttgart
Ein Gruß allerseits!

Heute habe ich einmal hier im Gästebuch geblättert und bin dabei auch auf die Kritik "zuviel Englisch" gestoßen.

Wer immer das geschrieben hat, der (oder die) ist bestimmt nicht (wie ich) in der Finanzbranche beheimatet.

Denn hier ist Englisch ein Muß!

Vielen Dank, Herr Professor Merk, daß Sie vor allem auch häufig gebrauchte Redensarten bei vielen Stichwörtern eingefügt haben.

Aber man kann es eben niemals allen recht machen!

Ich jedenfalls bedanke mich vielmals bei Ihnen und bewundere die Fülle an Informationen, die Sie - durch passend angegebene Vergleichsbegriffe miteinander vernetzt - für jedermann gratis anbieten. Das ist einzigartig!

Volker Eberlein

244 » Dr. Alfred Baumann aus Berlin
Die Finanzbegriffe finden sich nun doppelt: einmal unter der Universitäts-Adresse und dann nochmals in der neu eingerichteten Homepage.
Ist der Inhalt derselbe?
Kommentar: Sehr geehrter Herr Doktor Baumann,

bei dem URL

>http://www.gerhardmerk.de>

finden Sie eine G r u n d v e r s i o n vom Herbst 2011.

Die in Einzelheiten berichtigte und auf den neuesten Stand gebrachte
Version der Finanzbegriffe ist bei der Adresse

>http://www.uni-siegen.de/fb5/merk/downloads>

abrufbar.

243 » Moritz Gr. aus Erftstadt
Hallo Herr Merk,

auch von mir alles nur erdenkliche Gute zu Ihrem Geburtstag.

herzliche Grüße,

Moritz Gr.
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