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462 Einträge auf 24 Seiten
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» Banker noch auf der unteren Stufenleiter aus Finanzplatz Frankfurt/Main |
21.10.2012 um 11:48 Uhr |
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Werter Herr Professor Merk!
Ihre Definition von "Krokodil"; aus Ihren "Finanzbegriffen" hat eine Kollegin aus unserer Abteilung Kundenpflege in 28-Punkt-Schrift ausgedruckt.
Durch Flüsterpropaganda in der Kantine kamen wir an eine Kopie. Diese hängt mit stillschweigender Duldung unseres Chefs an der Wand.
Großartig: danke! |
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» Ersti aus Siegen |
18.10.2012 um 19:55 Uhr |
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Ihre Vorlesung heute!
Sehr geehrter Herr Professor Dr. Merk!
Heute habe ich an Ihrer Volrlesung teilgenommen und war überrascht, was ich aus der Veranstaltung an Neuem mitnehmen konnte.
Auch Ihr lockerer Stil kommt gut an. Sie werden ja selbst gesehen haben, daß Sie alle immer wieder zum Schmunzeln brachten.
Kritisch habe ich zur Schnelligkeit Ihres Vortrags Einwände. Könnten Sie bitte nicht ein wenig langsamer sprechen? Ihre Stimme kommt zwar durch gut, aber Sie sprechen zu schnell.
Bis nächsten Donnerstag, Ersti. |
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» L. E. aus Frankfurt am Main |
17.10.2012 um 12:45 Uhr |
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Sehr geehrter Herr Professor Merk!
Lange habe ich mir überlegt, in dieses Gästebuch zu schreiben. Heute will ich es endlich einmal tun.
Vor dreißig Jahre habe ich Betriebswirtschaftslehre in Siegen studiert. Im vierten Semester war ich daran, das Studium aufzugeben, weil mir die Volkswirtschaftslehre einfach zu hoch war.
Dann kam ich in Ihre Vorlesung/Übung und verstand hier das erste Mal, was die Volkdswirtschaftslehre eigentlich herüberbingen möchte. Sie haben es verstanden, alle mitzunehmen, alle auch immer wieder zum Schmunzeln zu bringen und natürlich (bitte verstehen Sie das nicht falsch!) manchmal auch zu provozieren.
Ich bin Ihnen heute nach langen, sehr erfolgreichen Berufsjahren im Finanzsektor unendlich dankbar, daß Sie mich davor bewahrt haben, das Studium damals abzubrechen.
Das wollte ich Ihnen doch einmal mitteileilen! |
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» Annemarie Hellmann aus Baden-Württemberg |
13.10.2012 um 12:51 Uhr |
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Werter Herr Professor!
Als Übersetzerin benutze ich viel ihre Finanzbegriffe; und wundere mich jedesmal, daß Sie als wirklich der Einzige die ganzen alten Ausdrücke aus der Finanzwelt noch kennen und erklären.
Dafür wollte ich mich einmal bedanken!
Sicher wissen das auch andere Nutzer zu schätzen.
Annemarie Hellmann. |
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» Chef des Rechnungswesens aus Deutschland |
06.10.2012 um 15:14 Uhr |
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Finanzlexikon: Stichwort || Bonitätsverschlechterung, konzernbedingte ||
Hallo Herr Professor Merk!
Genau so ist es!! Wenn ich plaudern dürfte, würden Sie staunen, wie das exakt so läuft, wie Sie es beschreiben.
Aber wie ich aus Ihrem Lebenslauf sah, waren sie ja auch lange Jahre in einer Konzernleitung und kennen wohl von daher diese Tricks.
In den bezüglichen Lehrbüchern findet man darüber leider nichts! Auch in den Kursen für Bilanzbuchhalter war davon nie die Rede. Auf verschiedenen Fachtagungen, die ich besuchte, tuschelte man nur im kleinen Kreis abends über diese hinterhältigen Machenschaften.
Danke übrigens für das Finanzlexikon! Etwas Besseres gibt es nicht.
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» Erich Kuhn aus Berlin |
05.10.2012 um 18:01 Uhr |
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Also ich find diä schwiizerdüütsche Begriff rächt guät. Vilichit chönntet Sie ja ä düütschi Version vo dä Finanzbegriff uf Ihri Traktandeliste näh. ------------------------------------------------------------ ------------------------------------------------------------ -------- ° Sowas mußte ja kommen! ° Grässliches Gestammel. ° Peer Steinbrück: setze die Kavallerie gegen die Apachen in Marsch!
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» Frederik Salzmann |
04.10.2012 um 15:03 Uhr |
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Also ich find diä schwiizerdüütsche Begriff rächt guät. Vilichit chönntet Sie ja ä düütschi Version vo dä Finanzbegriff uf Ihri Traktandeliste näh.
Grüessli uus dä Schwiiz |
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» Erich Kuhn aus Berlin |
03.10.2012 um 17:15 Uhr |
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Betr.: Sprache "Finanzbegriffe" °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °
Werter Herr Professor!
Ihre "Finanzbegriffe" sind inhaltlich ohne Zweifel die Nummer Eins auf dem deutschen Markt. Die Erklärungen sind deutlich und gründlich, die Hinweise auf die Aufsätze der DBB und der EZB von unschätzbarem Wert. Auch die englischen Übersetzungen der Begriffe und die in die Texte eingebauten Übersetzungsvorschläge sind einzigartig und hoch willkommen. Da kommen die von Banken herausgegebenen Glossare nicht mit!
Aber ist es denn nötig, daß Sie ständig schweizerdeutsche Wörter in den Text einweben? Das "allfällig", "innert", "gesamthaft" usw. regt mich ehrlich gesagt auf! Siegen gehört doch zu Deutschland. Was haben da diese skurrilen Helvetismen zu suchen? Wie ich Ihrer Biographie bei Wikipedia entnehme, sind Sie doch Deutscher.
Bitte seien Sie mir nicht böse, wenn ich das hier schreibe, was ich denke.
Erich Kuhn |
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» J. Bastian aus Baden-Württemberg |
26.09.2012 um 20:45 Uhr |
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Guten Abend Herr Professor Merk!
Lang, lang ist's her! Aber ich denke noch oft an Ihre triefgründigen und vielsagenden Bemerkungen am Rande der Vorlesung. Manches ist mir erst viel später aufgegangen.
Ohne Zweifel waren Sie einer der ganz wenigen Dozenten in Siegen, der die ganze Theorie auf dem Hintergrund eingehender persönlicheer Erfahrungen in der Industrie ins rechte Licht zu rücken verstand.
Aber vielen galten Sie damals auch wegen Ihres umfangreichen Wissens als unheimlich. Das darf ich doch so sagen?
Ich kam auf dieses Gästebuch über einen Hinweis auf Ihre "Finanzbegriffe". Großartige Leistung: Kompliment!
Herzliche Grüße, J. Bastian. |
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» Jason Müller aus Frankfurt am Main |
23.09.2012 um 11:03 Uhr |
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hallo professor merk!
wir hatten in reli als hausaufgabe gedanken zu schreiben über "wer reich ist, fällt in die netze des teufels"
mein vater, der vor 40 jahren bei ihnen student war und bei einer bank arbeitet, druckte mir aus ihrem "finanzlexikon" das über "reichtum" aus. ich habe es in anderer reihenfolge geschrieben und bekam *die eins!*
mein vater, der sie grüßen läßt, wollte unbedingt daß ich das hier hineinschreibe. dankeschön! in zwei jahren komme ich vielleicht auch nach siegen zum studieren!! |
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» Propser Wolff aus Lübeck |
21.09.2012 um 16:28 Uhr |
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Guten Tag!
Der Hinweis auf "Bochie" im frankophonen Raum bewog mich zu einem Durchstöbern verschiedener Nachschlagewerke.
In Langenscheidts Handwörterbuch Französisch, hrg. von der Langenscheidt-Redaktion, 3. Druck. Berlin u.a. 2003, Bd. 1 ist > "Boche" mit der Übersetzung > "Scheißdeutscher" verzeichnet.
Nach Albert Dauzat, Jean Dubois, Henri Mitterand: Nouveau Dictionnaire Étymologique et Historique. Paris (Larousse), 6. Aufl. 1992 ist > "Boche" die Abkürzung von > "Alboche", das wiederum auf > "Allmoche" zurückzuführen ist.
> "Allmoche" seinerseits ist eine umgangssprachliche Version für > "Allemand", also Deutsche(r).
Das "b-" in "boche" ist wohl auf > "caboche" zurückzuführen. Dieses Wort kam von lat. > "caput" über das Italienische > "capo" und > "capochia" = Kopf in die französische Sprache. "Voyez-vous, vous avez la caboche un peu dure" heißt es noch bei Molière.
> "Tête de boche" ist hervorgegangen aus > "tête de bois" = Holzkopf. ********************************************************
In den Nachschlagewerken fand ich nichts zu dem Wort "Austro-Bochie"
Bei Google wird hierzu nur auf den hintergründigen Text von Herrn Professor Merk verwiesen ("Bochie = un terme péjoratif pour désigner l'Allemagne; and the neighbouring country of Germany with the capital Vienna is called Austro-Bochie: and this curse word is much worse than "Bochie" in the average perceiving of a citizen de la grande nation à la tête de la civilisation).
Als "grande nation à la tête de la civilisation" bezeichnet der Herr Professor Merk Frankreich; und es sei dahingestellt, ob er das ironisch meint oder er tatsächlich eine Hochachtung gegenüber der französischen Kultur und Geistigkeit hegt.
Aber vielleicht findet ja sonst jemand zu "Austro-Bochie" eine Quelle? |
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» Richard Ölheinz aus Niedersachsen |
19.09.2012 um 12:30 Uhr |
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Guten Tag allerseits!
Ich glaube, man sollte noch einmal auf den Ursprungs-Eintrag Nr. 257 der Übersetzer aus Basel anknüpfen.
°°°Gefragt war darin doch, ob "Austro-Bochie" in positivem oder negativem Sinne zu verstehen sei.°°°
Mehrere Sprachkundige haben sich ja dazu geäussert.
Zuletzt dreht es sich leider nur noch um die Schimpfnamen für Deutschland in Österreich.
"Bochie" ist schon hart, aber "Teutonie" noch boshafter, und die Spitze ist "Teutonaille" für deutsche Besucher in Wien, die sich abends einen Heurigen gönnen.
Was ich selbst allerdings vor Jahren erlebt habe, reiht sich an das bereits Beaobachtete -- und von Herrn Fränzel im Posting vor mir Geschilderte -- ein.
Ich saß mit einem Geschäftsfreund aus Wien abends beim Heurigen, und im Lokal war eine lautstarke Gruppe, unüberhörbar aus Köln.
Nach einer Weile kamen drei Musikanten in das Lokal und spielten ein paar Wienerlieder auf. Dann aber kam doch tatsächlich: "Mer losse d'r Dom in Kölle"! Frenetischer Beifall bei der "Teutonaille" (oder müßte man hier sagen: "Colonaille"?) und reichlich 10-Euro-Scheine für die Musikanten!
Wie ich dann von meinem Geschäftsfreund hörte, ist das Repertoire gerade der "fliegenden Musikanten" sehr weit, und die Darbietung wird und auf die Nationalität der jeweiligen Gästegruppen abgestimmt, weil das am einträglichsten ist. |
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» Fränzel aus Wien |
18.09.2012 um 19:18 Uhr |
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 * "Teutonie" ist gut! Das finde ich auch treffender als "Bochie". Die Teutonen haben doch alles kurz und klein geschlagen, was nach Kultur aussah, wie Cäsar berichtet. *
Hier in Grinzing tobt in gewissen Heurigenstüberln der Furor Teutonicus, und die singen dann, wenn sie ein paar Glaserl Heurigen intus haben und im Dulliäh sind, regelmäßig: "Warum ist es denn am Rhein so schön". * Und was das Schlimmste ist: das Schrammelquartett spielt die Melodie für die Teutonoraille auch noch auf!!! Nur wegen der Maxen!!! * |
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» Strabanzer aus Wien |
17.09.2012 um 12:38 Uhr |
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Ja Fixlaudon: so ein Pflanz! Bittsie: in der saggerischen Bochie (richtiger wohl: Teutonie) wollte *ich* keinen Tag leben und noch nicht einmal die Patschen aufstellen.
Mir gefällt es bei aller Schlamastik in der Austro-Bochie herinnen, ramatama! |
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| 268 |
» Étienne Jamin aus France |
16.09.2012 um 15:41 Uhr |
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Natürlich ist "Austro-Bochie" eine péjorative Superlativisation (oder sagt man Superlativisierung?) von "Bochie"!
Wer zweifelt denn daran? |
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| 267 |
» Johanna Scheurich aus Sachsen-Anhalt |
15.09.2012 um 16:20 Uhr |
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Sehr geehrter Herr Maurer:
über Google kam ich auf diese Seite.
Im Gegensatz zu Ihnen bin ich der Meinung, daß man über Stereotypen offen diskutieren soll.
Auf diese Weise -- und wohl nur auf diesem Weg -- lassen sie sich abbauen.
Bedauerlich ist nur, daß sich die Aussprache auf diesem (Verzeihung wenn ich das so sage) abseitigen Gästebuch des Herrn Professor Merk vollzieht.
Mit freundlichen Grüßen, Johanna Scheurich |
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| 266 |
» Kurt Maurer aus Ausgburg |
13.09.2012 um 16:35 Uhr |
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Ich frage mich: m u s s denn dieses Unwort "Bochie" ausgegraben und hier auch noch so breit diskutiert werden? Ich empfinde diese Aussprache hier so unnötig wie einen Kropf! |
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| 265 |
» Jürgen Vollerth aus Frankfurt am Main |
12.09.2012 um 14:20 Uhr |
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Hallo Herr Professor Merk!
Ihre Anmerkungen über "Bochie" und "Austro-Bochie" sind schon bei Google gelistet!
Darauf machte mich gerade eine Kollegin aufmerksam, die aus Österreich stammt.
Es ist erstaunlich, was Ihre neckisch gemeinte Anspielung hervorgelockt hat.
Einen schönen Gruß ins Siegerland, Jürgen Vollerth |
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» Schulmann aus Colmar (Département Haut-Rhin) |
07.09.2012 um 21:45 Uhr |
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Die Zuschrift eines alten Studienkollegen meiner Studienzeit in Deutschland, heute Proviseur in Mittelfrankreich, machte mich auf die Aussprache hier in Bezug auf das Schimpfwort "Bochie" aufmerksam.
Denn ich hatte (und daran erinnerte er sich sogleich) damals eine Hausarbeit zu diesem Themenkreis abgeliefert.
Was in den letzten Einträgen gesagt wurde, kann ich voll bestätigen: man versteht das Wort "Bochie", aber man spricht es nicht mehr. Viele heutige Schüler dürften sogar Schwierigkeiten mit dem Ausdruck haben.
Auch ist es richtig, dass man geographisch differenzieren muss. Ich selbst würde Deutschland nördlich des Mains und auch Bayern zur "Bochie" zählen. Aber Baden mit Städten wie Freiburg, Karlsruhe und Mannheim oder auch das schwäbische Stuttgart empfinde ich (und auch Kollegen, mit denen ich darüber sprach) nicht als "Bochie".
Freilich entspricht meiner Erfahrung die negativ-wertende Nebenbedeutung von "Austro-Bochie", wie diese der Herr Professor Merk in dem die Diskussion auslösenden Lehrblatt vorträgt und auch von den Zuschreibern aus Basel festgestellt wurde.
"Bochie mit Charme" mag die Konnotation in Belgien sein: das will ich durchaus anerkennen. Aber wie man mit Bayern "derb", "plump", "ungehobelt" verbindet, so mit Österreich "nachlässig", schlampig", "unordentlich" und (darauf wies mich noch diesen Morgen ein Kollege hin, der einige Semester Deutsch in Wien studiert hat) auch "oberflächlich", "ohne Tiefgang" in Bezug auf den Charakter der Menschen.
Natürlich weiss ich sehr wohl, dass solche Urteile immer subjektiv sind. Auch möchte ich (wie mein Vorschreiber aus Deutsch-Belgien) keineswegs behaupten, dass meinen Beobachtungen die Allgemeingültigkeit zugeschrieben werden könne. Insofern wollte ich mit diesem Beitrag nur eine subjektive Meinung zum Ausdruck bringen. |
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» L. B. aus Freistaat Bayern |
05.09.2012 um 18:36 Uhr |
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Lieber Herr Professor Merk!
Vor langer, sehr langer Zeit saß ich in einem damals außergewöhnlich heißen Sommer in Ihrer Übung "Vom Studium in den Beruf. Probleme der Berufseinfindung". Wir wunderten uns, wie Sie trotz der Hitze immer in tadellosem Outfit mit Anzug und Krawatte erschienen, was damals schon nicht mehr Standard war, und wie Ihre meistens aus eigener Erfahrung gewonnenen Beispiele und Storys einen tiefen Einblick in den menschlichen und oft allzu menschlichen Hintergrund wirtschaftlicher Entscheidungen aufscheinen ließen.
Dieser Tage nun kramte ich, inzwischen auch im Ruhestand, beim Aufräumen meine Notizen von damals hervor und wollte nur kurz hineinsehen. Dann aber setzte ich mich hin und blätterte den Klemmhefter durch.
Wie wahr erlebte ich es später, was Sie über das Berufsleben damals vortrugen! Und wie sehr habe ich es bereut, viele Ihrer Ratschläge nicht befolgt zu haben!
Aber so ist es offenbar: die Erfahrungen der vorhergehenden Generation bezieht man viel zu wenig in die eigene Handlungsweise ein, und klug wird man dann erst durch eigene, oft bittere Erfahrung. Zwar hatte ich das Glück, in der Karriereleiter sehr weit hochklimmen zu können. Aber der Sturm auf den obersten Leitersprossen weht orkanartig – da hatten Sie damals durchaus Recht!
Jedoch möchte ich jetzt keine Romane schreiben, sondern Ihnen nur einen dankbaren Gruß hier in diesem Gästebuch hinterlassen. Hoffentlich wissen die Studierenden heute, die Sie ja noch immer unterrichten, daß Sie bei Ihnen nicht nur Wissen, sondern auch (wie man heute sagt) "komplexes Verstehen" lernen können. |
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