Gästebuch zu Jung-Stilling
1.723 Einträge im Gästebuch
4102 ruheständiger Pfarrer aus Hessen
Lieber Amtsbruder aus der evangelisch-methodistischen Kirche!

Keineswegs möchte ich Sie belehren: bitte verstehen Sie mich nicht falsch!

Aber Ihre zum Ausdruck gebrachte versteckte Hochachtung vor dem Jesuiten-Orden gilt es doch in den historischen Kontext zu stellen.

Um 1540 hatten dank des Wirkens vieler vom Geiste Gottes durchdrungener Männer (wie vor allem Martin Luther) gut drei Viertel der Deutschen wieder zum Glauben an Jesus Christus zurückgefunden.

Dann kam die neu gegründete Gesellschaft Jesu nach Deutschland und brachte im Endergebnis mehr als die Dominikaner (Rosenkranz!), Franziskaner, Kapuziner und andere Orden den Maria-Kult zurück. Diese dem einfachen Volk zugewandten Mönche holten längst zur Seite gestellte Maria-Wunderstatuen wieder hervor und reorganisierten die Wallfahrten zu den vielen Gnadenbildern, so auch hier in Hessen.

Die Jesuiten hingegen zielten auf die Gebildetenschicht ab.

Tausende sog. "marianischer Kongregationen" für die akademische Jugend (damals nur männlichen Geschlechts) wurden gegründet, und (wenn auch nicht so offenkundig wie bei den bekutteten Mönchen) Maria wieder vor Christus gestellt.

Nicht zu Unrecht hieß es daher an den alten Universitäten:
Si cum Jesuitis, sine Jesu itis: schließt ihr euch den Jesuiten an, dann schreitet ihr ohne Jesus durchs Leben.

Was Ihre Frage anbelangt, warum sich Papst Franziskus ausgerechnet einer portugiesischen und nicht (was ja naheläge!) einer südamerikanischen bzw. mexikanischen Himmelsmutter verbunden fühlt, so stehe auch ich vor einem Rätsel. Denn immerhin waren es doch anfänglich (und noch lange Jahre hindurch, wie man aus der bezüglichen Literatur entnehmen kann) gerade die Jesuiten, die in Bezug auf die Himmelsmutter von Fatima von Betrug sprachen.
4103 Felizitas Küble aus Münster
Guten Tag,

durch die Infomail eines Ihrer Leser wurde ich auf die Debatte in diesem Forum hingewiesen. Papst Franziskus hat sein Pontifikat der Madonna von Fatima geweiht bzw. anvertraut, doch dies verpflichtet nicht die katholischen Gläubigen, die bekanntlich keiner einzigen Erscheinung zustimmen müssen.

Die kirchliche Anerkennung einer Privatoffenbarung bedeutet lediglich eine Erlaubnis, keine Verpflichung, auch keine lehramtliche Empfehlung im Sinne einer Aufforderung. Eine Approbation entspricht in etwa dem Imprimatur, also der kirchlichen Druckerlaubnis, die auch keine "Empfehlung" des Inhalts aussagt, sondern lediglich eine Genehmigung darstellt.

Wenn die Kirche - meist ist es der jeweils zuständige Bischof - eine Erscheinungs-Anerkennung ausspricht, ist damit auch nicht gesagt, daß jene Privatoffenbarung sicher himmlischen Ursprungs sei, sondern lediglich, daß die dort verkündete Botschaft keinen Widerspruch zur kirchlichen Lehre enthält.

Papst Benedikt hat mehrfach während seines Pontifikats darauf hingewiesen, daß laut kirchlicher Lehre die göttliche Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels bzw. dem Ende der apostolischen Zeit abgeschlossen ist - und hinsichtlich der anerkannten Privatoffenbarungen mahnte er, an diese im Falle einer Zustimmung nur in einer "vernünftigen" Weise zu glauben, also ohne Fanatismus und Übertreibung etc.

Auch eine anerkannte Erscheinung ist eben kein "fünftes Evangelium", abgesehen davon, daß die kath. Kirche nicht mal 1% der gemeldeten Privatoffenbarungen anerkannte, also äußerst kritisch vorgeht. Es gibt daher nur insgesamt 14 oder 15 anerkannte Erscheinungen, die meisten davon sind "nur" bischöflich approbiert.

Auch der jetzige Papst hat kürzlich noch vor jedem Verlangen nach Privatoffenbarungen gewarnt, was wir auf unserer Webseite "Christliches Forum" veröffentlicht haben, worin wir uns seit Jahren kritisch mit diversen "Erscheinungen" befassen:

http://charismatismus.wordpress.com/2013/09/08/papst-kritisiert-erscheinungssucht-wer-eine-offenbarung-sucht-der-lese-das-evangelium/

Als Papst Benedikt - damals noch als Kardinal Ratzinger amtierend - im Jahre 2000 das sog. "Dritte Geheimnis" von Fatima im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgab, stellte er einleitend ebenfalls klar, daß Privatoffenbarungen nicht verpflichtend sind und daß die göttliche Offenbarung in Christus vollendet und abgeschlossen ist.

Freundlichen Gruß!
Felizitas Küble
Christoferuswerk eV
Münster
4101 Pfarrer der EMK aus Deutschland
An die katholischen Fachleute hier!

Es sind seit 1900 an die 600 Marias im römisch-katholischen Raum erschienen.

Warum widmet der Papst die Welt ausgerechnet der Frau Himmelsmutter aus Fatima und nicht an die von Lourdes oder Guadalupe?

Im übrigen halte ich dieses Spektakel eines Papstes -- und gar noch aus der Gesellschaft Jesu -- für unwürdig!

Was in der Jenseitsbelehrung "Reiner Glaube" von Jung-Stilling und dem Engel Siona gesagt wird, halte ich für richtig und überzeugend.
Danke, Herr Liebmund Kirchentreu!
4100 Josef Kammermeister aus Bayern
Einen freundlichen Gruß in die Runde!

Ich habe den Eindruck, daß der Johann Heinrich Jung-Stilling (dessen Lebensgeschichte ich sehr schätze) auch im Jenseits beigeordnete Engel Siona die Marienerscheinungen nicht kennt.

Er sagt in der sog. nachtodlichen Belehrung über den Reinen Glauben am Tage Mariä Himmelfahrt in Marburg in Bezug auf den Inhalt der Botschaften:

.....Die 'Botschaften' jeweils enthalten
.....Meist Androhungen dergestalten,
.....Dass schmort im Höllenfeuer ganz,
.....Wer betet nicht den Rosenkranz,
.....Auch wer es gar nicht auf sich bringt,
.....Dem Papst zu folgen unbedingt,
.....Selbst wenn er sonst auch treu-katholisch:
.....Dies stuft man ein als diabolisch....

Das ist nicht wahr!

Tatsache ist vielmehr, daß die Marienbotschaften Freude, Trost und Zuversicht beinhalten. Millionen von Menschen schöpfen daraus Kraft für ihren Lebensalltag.

Wenn der Engel Siona mit seiner Aussage recht hätte, dann würden wohl nicht Menschen aller sozialen Schichten zu Marienwallfahrtsorten pilgern.

Zudem ist es eine einzige Gottesmutter, die an den verschiedenen Orten besucht und verehrt wird. Wenn der Engel Siona beauptet, es wären im Verständnis der katholischen Gläubigen verschiedene Marias, dann ist auch dies unwahr.

Im übrigen wundert es mich, wie weit die Jung-Stilling unterlegten nachtodlichen Belehrungen Verbreitung finden --- und sogar bei katholischen Priestern, die doch nun wahrlich viel Besseres und vor allem Glaubhafteres kennen. Ich verstehe nicht, wo hier der Reiz eigentlich liegt.

Mit freundlichem Gruß an alle,
Josef Kammermeister.
4097 Holger Adam aus Köln
Guten Abend, Frau Pfarrerin!

Nur kurz bezüglich Ihrer Bemerkung zu der Maria von Schönstatt.

Diese ist nicht viermal wunderbar, wie Sie schreiben, sondern nur dreimal:

http://www.schoenstatt.de/de/ueber-schoenstatt/heiligtum/pilgernd_mta.htm

Meines Wissens gibt es in der Marienwelt keine viermal wunderbare Himmelsmutter.

Mit freundlichem Gruß,
Holger Adam
4096 Ordinierte Kirchenfrau aus Nordrhein-Westfalen
Guten Tag!

Ich finde, man sollte die Fatima-Weihe durch den Papst nicht so rigoros und rechthaberisch beurteilen. Der Herr Liebmund Kirchentreu tritt in der Begegnung mit Jung-Stilling in Marburg sicher nicht zu Unrecht dem "Entweder-Oder" mit einem nachsichtigen "Sowohl-als-Auch" entgegen.

Natürlich ist der ganze Maria-Kult eine Fortsetzung der Verehrung alter heidnischer Göttinnen. Ich glaube, das ist wissenschaftlich unstrittig nachgewiesen.

Aber man muß doch auch das Positive sehen. Allein Deutschland zählt an die 800 Maria-Heiligtümer mit mehr oder minder beständigen Wallfahrten dorthin. Das ist in sich schon ein Kulturschatz. Für unsere katholischen Mitchristen spenden die vielen Marias Trost und Hoffnung, was sich an den vielen Kerzen und Votivtafeln (°Maria hat geholfen°) an den Heiligtümern ja sehr deutlich zeigt.

Und bitte: was ist denn so schlimm daran, wenn katholische Mitchristen glauben, die jeweilige Mutter würde ihnen direkt helfen oder bei Gott für sie eintreten?

Daß hinter vielen Heiligtümern auch Geschäftemacherei und Geltungssucht von Gruppierungen innerhalb der katholischen Kirche steckt, liegt ja offen vor Augen. Aber schließlich spielt es auch hier keine Rolle, ob die altehrwürdige Schwarze Madonna von Altötting oder die neuere viermal wunderbare Mutter von Schönstatt angefleht wird.

Klar: unsere Landeskirchen sind "rein". Für Reste altheidnischer Volksfrömmigkeit ist darin (ich meine: Gott sei Dank!) kein Platz. Spinnerte Grüppchen werden auch nicht geduldet und gezwungen, ihren eigenen Laden zu eröffnen -- wovon ja gerade bei uns in Deutschland reichlich Gebrauch gemacht wurde und noch immer wird.. Die römische Kirche nimmt sie alle auf und weist ihnen ein Plätzchen zu.

Daraus, aus diesem Mixtum, sollte man die Maria-Weihe des Papstes beurteilen.
4094 Johanna Ehrlicher aus Köln
Guten Abend!

Vorschlagen wollte ich, den Eintrag von Schwester Megala Blakeia (= Schwester Strohdumm) zu löschen.

Denn solche provozierenden Zuschriften stellen die Seriosität dieser Aussprache hier infrage.

Freundlichen Gruß,
Johanna Ehrlicher
Kommentar:
Danke für den Hinweis!
Ihrem Vorschlag wurde entsprochen.
4091 Hochschullehrer aus Hamburg-Harburg
Guten Tag!

Diese Jung-Stilling-Seiten hier kannte ich bis dieser Tage noch nicht: erst ein Kollege machte mich besonders auf die Aussprache in diesem Gästebuch aufmerksam.

Nun habe ich die letzten 30 Einträge heute am späten Vormittag einmal durchgelesen und bin über das Niveau der Zuschriften angenehm überrascht.

Am besten gefiel mir der Eintrag des Herrn Eisenbahners (wohl im höheren Dienst) vom 19. August. Diese Zuschrift sollte in allen katholischen Zeitschriften eingerückt werden!

Meinerseits vielen Dank vor allem an die in der Seelsorge stehenden Personen, die sich so unverblümt zum ärgerlichen Marianismus in unserer Kirche äussern.
4087 Pastoralreferentin aus Erzdiözese Freiburg
Sehr geehrter, lieber Herr Landpfarrer,

zunächst einen herzlichen Gruß nach Österreich!

In der von verschiedener Seite gerügten Abhandlung Reiner Glaube läßt ja Herr Liebmund Kirchentreu keinen Zweifel darüber aufkommen, daß er die ganze Erscheinerei zumindest für entbehrlich hält.

°°°°°Aber er läßt auch offen. ob nicht Menschen über den Marienkult zu Gott finden: *per Mariam ad Christum*, wie die Formel dazu heißt.°°°°°

Um nicht mißverstanden zu werden: ich selbst halte diesen Umweg für gefährlich; und das schon deshalb, weil viele Marienfromme nach meiner Erfahrung nicht über die Anbetung der "Himmelsmutter" herauskommen.

Aber das *per Mariam ad Christum* ist nun einmal in der katholischen Welt weithin verbreitet, und mehr Leute vertrauen dort auf eine "Himmelskönigin" als auf Gott unseren Herrn, der ja (wie Sie richtig in Erinnerung bringen) jedem Menschen in Liebe verbunden sein möchte.

Gerade als Landpfarrer dürfte Ihnen das ja nicht unbekannt sein.

Aber. wie kann man das ändern?

Natürlich ist es fatal, wenn Papst Franziskus eine öffentliche Marienweihe vollzieht
Daß es dazu kaum Kritik aus unserer Kirche gibt, macht auch mich traurig.

Mit vielen lieben Grüßen,
Pastoralreferintin.

Übrigens: danke an die Jung-Stilling-Vereinigung, daß in diesem Forum darüber diskutiert werden kann.
4086 Landpfarrer aus Österreich
Verehrte Frau Pfarramts-Sekretärin!

Sie schreiben: Gott sei weit weg im Himmel, die Gottesmutter hingegen erscheint fleißg und ist uns immer nahe.

Darf ich Sie auf die Heilige Schrift aufmerksam machen, in der es heisst (1 Joh 4, 16):

"Und auch wir haben erkannt
und haben uns betend versenkt
in die Liebe, die Gott für uns im Bewußtsein hat:
GOTT IST LIEBE
und wer bewußt in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott bewußt,
und Gott bleibt in ihm bewußt."


Papst Benedikt VI. hat in seinem Rundschreiben "Deus caritas est" vom 25. Dezember 2005 diese Glaubenswahrheit zu verdeutlichen versucht. Vielleicht besorgen Sie sich den Text (er ist im Internet kostenlos downloadbar) und lesen ihn.

Sie werden dann feststellen, daß der Papst die innige Liebesbeziehung zu Gott als den einzig wahren Heilsweg betont.

Es bedarf daher für das Christsein keiner Mittler.

Gott gebe Ihnen, mir und allen die rechte Einsicht!
4085 Johanna Ehrlicher aus Köln
Betr.: Pfarramtssekretärin
_____________________


\ Auch ich vermute stark, daß es sich bei dieser Person um jemanden handelt, der provozieren möchte. \

~~~ Aber es gibt tatsächlich Katholiken, die so denken: mir sind einige solcher Frauen bekannt. ~~~

Auf meinen Eintrag vom 29. Mai dieses Jahres erlaube ich mir hinzuweisen.

Erfreulich ist, daß seither viele Zuschriften auf dieser Plattform erschienen, die das Wesen des Katholizismus herausstellen,
4083 katholischer Priester aus Diözese Basel-Solothurn
Lieber Herr Nicco aus dem schönsten Land in Europa,

Sie sind der Meinung, die "ghetto" (das ist wohl als Adjektiv [Eigenschaftswort] in pejorativem [abschätzigen] Sinne zu verstehen) Marienweihe niemanden schade.

Erlauben Sie mir, daß ich das anders sehe.

Es entsteht nämlich durch die Weihe der Welt an die Erscheinung von Fatima ein Glaubwürdigkeitsverlust für unsere Katholische Kirche, deren Amtsträger ich bin, und für die ich mich mit allen Kräften engagiere.

In einer Reihe von Einträgen wurde hier ja hervorgehoben, daß im Zentrum unseres katholischen Glaubens Jesus Christus steht, und nicht die durchaus verehrungswürdige Gottesmutter Maria.

Warum Papst Franziskus die Welt nicht dem Heiligen Geist als dem Friedensstifter weiht? Dies wäre doch gerade in diesen Tagen ein Signal.
4082 der nicco aus im schönsten land von europa
hey! sagt mal leutenz warum :-( streitet ihr so hässig wegen dieser ghetto-marienweihe?
die schaded doch niemant!
4081 Gymnasiallehrerin Deutsch/kReligion aus Deutschland
Guten Tag!

Herr Leopold Haluschka aus Wien schreibt hier am 14. August:

Überdies verbiete ich mir als Teil der "Welt", ungefragt von einem Papst an eine Schwindelfigur "geweiht" zu werden! Ich verstehe nicht, warum sich die vielen Denkenden in der katholischen Kirche, die doch auch nicht im Geringsten an eine "Gottesmutter von Fatima" glauben, gegen einen solchen Unfug nicht ihren lauten Protest erheben


Lieber Herr Haluschka! Im Grunde haben Sie ja durchaus recht.

Aber bitte: in unserer Katholischen Kirche sind sich nach meiner Einschätzung mindestens 80 Prozent der Gläubigen gewiß, daß Maria in Lourdes, Fatima, Kock, Medjugorje usw. erschienen sei.

Wenn ich als Akademikerin und dazu noch Religionslehrerin öffentlich meine Zweifel äußern würde, dann wäre ich isoliert und in eine Ecke gestellt, von der Frau Eva-Maria Schlemper treffend in ihrer Zuschrift vom 24. August berichtet.

In der Zuschrift von Herrn Kirchenbediensteter aus dem Kanton Thurgau in der Schweiz vom 26. August wird zwischen den Zeilen dem Papst vorgeworfen, als Jesuit handle er opportunistisch und veranstalte das ärgerliche Weihe-Spektakel nur, um den Mariengläubigen zu schmeicheln.

Das glaube ich nicht! Ich bin mir ganz sicher, daß der Papst tatsächlich von der Überzeugung durchdrungen ist, in Fatima sei die Mutter Jesu, und gar noch mit einer wichtigen Botschaft, erschienen.

Leider (ich spreche das nur widerstrebend aus) liegen in unserer Kirche der Glaube und der Aberglaube von unten bis oben, und wieder zurück von oben nach unten, sehr nah beieinander.

Immerhin aber ist es doch erfreulich, daß hier eine offene Aussprache über unsere Sorgen stattfindet, wiewohl natürlich der ganze Komplex kaum zu Johann Heinrich Jung-Stilling gehört; es sei denn, man betrachtet diesen wegen seiner "Szenen aus dem Geisterreich" und der "Theorie der Geisterkunde" auch als Abergläubigen.

Zum Schluß noch eine Anmerkung, die ich auch wieder ungern niederschreibe. Der Kritik an Liebmund Kirchentreu wegen seiner laschen Haltung zum Marianismus, wie sie Hans-Joachim R. aus Deutschland am 28. August hier vorgetragen hat, trete ich voll bei! Der Tenor von Liebmund Kirchentreu: "Laßt sie doch gewähren! Sie richten ja keinen Schaden an!" finde auch ich inkonsequent. Aber vielleicht bin ich da zu einseitig?
4079 Pfarrvikar aus Erzbistum Freiburg
Guten Abend!
~
Die Frau "Pfarramtessektretärin" ist ganz offensichtlich ein agent provocateur!
~
Vorschlagen wollte ich, solche Einträge doch erst gar nicht anzunehmen. Die an sich sachliche Aussprache wird nämlich sonst ins Lächerliche gezogen.
~
Und in einem Satz zur Sache: daß in Fatima Maria erschienen sei, ist ebensowenig verbindliches katholisches Glaubensgut wie die Erscheinungen anderswo, auch in Lourdes, Medjugorie oder neuerdings in Bad St. Leonhard.
~
Es wurde in vorhergehenden Einträge schon deutlich genug hervorgehoben: allein Jesus Christus ist der Kern unseres katholischen Glaubens.
~
Daß Papst Franziskus die Welt an die Fatima-Erscheinung zu weihen gedenkt. irritiert auch mich!

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